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Malerei mit Kalkül

Positionen der Neoavantgarde aus der mumok Sammlung


Freitag, 30. November 2018 bis Sonntag, 28. April 2019

Die Neoavantgarde in den 1960er- und 1970er-Jahren ist durch radikale Traditionsbrüche und Neubestimmungen von Gestaltungsweisen und künstlerischen Medien geprägt. Das Aufkommen medienbasierter Kunst und die Verknüpfung von Kunsttheorie und künstlerischer Praxis führten auch zu neuen Formen der Malerei. Dem weitgehenden Verzicht auf figurative oder gestisch-abstrakte Malerei entsprachen formal konzentrierte und kalkulierte Werkstrukturen, welche auf die Rahmenbedingungen von Bild und Malerei sowie auf die Verbindungen zu neuen Kunstformen und Medien Bezug nehmen. Anhand ausgewählter Werke aus der Sammlung zeigt das mumok unterschiedliche Entwicklungslinien dieser Malerei. Zu sehen sind bedeutende Arbeiten u. a. von Josef Albers, Alan Charlton, Helen Frankenthaler, Roland Goeschl, Ellsworth Kelly, Richard Kriesche, Morris Louis, Karel Malich, Brice Marden, Agnes Martin, Kenneth Noland, Jules Olitski, Hermann Painitz, Larry Poons, Ad Reinhardt, Gerhard Richter oder Zdeněk Sýkora.


Kuratiert von Rainer Fuchs

Ausstellungstickets: € 12,– / 9,– / 8,–