Mittwoch, 22. April 2026, 19 Uhr
Seit 2024 finden unter dem Titel Twentysix an wechselnden Orten thematische Screenings statt, die jeweils einem der 26 Buchstaben des lateinischen Alphabets gewidmet sind. Jeder Buchstabe markiert den Anfang eines inhaltlichen Schwerpunkts. Das sechste Programm von Twentysix untersucht unter dem Begriff (V)FX den Einfluss von Spezialeffekten auf die Herstellung und Entwicklung des Filmbildes. Seit frühen Apparaten wie Zoetrop und Laterna magica ist das Kino eng mit dem visuellen Effekt verbunden: von Jahrmarkts-Lichtspielen über den Stummfilm und künstliche Studiowelten bis hin zu CGI. Die Umgebung oder das Szenario des Filmbildes wird gestaltet, manipuliert oder überzeichnet. Das Bild fungiert nicht mehr als direkter Referent oder bloßes Abbild, sondern als Material, in dem Sichtbares entsteht, das so nicht existiert. Wann ein Effekt beginnt, lässt sich dabei oft schwer bestimmen. Die Grenze verläuft fließend zwischen Farb- und Lichtkorrektur, Retusche, der Erzeugung übernatürlicher Welten und digitaler Manipulation.