Unter einer Schreibblockade in der Vorproduktionsphase dieses Films leidend und auf Inspiration hoffend, fiel der Filmemacherin auf, dass all ihre Freundinnen, die sie porträtieren wollte – also ihre sogenannten „Musen“ –, ADHS haben. Van-Huy zieht Parallelen zwischen ihren Musen, die charismatischen Figuren im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, und den allgegenwärtigen Angriffen auf unsere Aufmerksamkeit, indem sie das Thema ADHS als Vorwand nutzt, um ihre Musenfreundinnen in Interviews und improvisierten Aktionen zu verwickeln und daraus das entstehen zu lassen, was die Künstlerin eine „Action Documentary“ nennt.