Dienstag, 24. März und Donnerstag, 30. April 2026, 17 Uhr
Workshop für Erwachsene
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Koloniale Spuren- was wir in Kunst (nicht) sehen
Beim Gestalten von Fotomontagen und im interaktiven Ausstellungsbesuch hinterfragen die Teilnehmenden ihren Blick. Sie erleben, wie Bilder Realitäten verzerren oder unsichtbar machen.
Die Werke von Lisl Ponger in der Ausstellung Die Welt von Morgen wird eine weitere Gegenwart gewesen sein veranschaulichen die (post)kolonialen Machtverhältnisse zwischen Europa und dem Globalen Süden. Sie ermittelt, wo in Kunst Spuren von kultureller Aneignung liegen. Im Workshop werden, in Anlehnung an Pongers künstlerische Arbeitsweise, persönliche Fotos von belongings (Objekten) verwendet und mithilfe von Fotomontage-Techniken mit Kunstwerken kombiniert. Auch erfahren die Teilnehmenden, wie der Raub von Kulturgütern Gesellschaften bis heute prägt.
Zum Abschluss werden die Geschichten der mitgebrachten Gegenstände geteilt. Im Dialog werden Grenzen zwischen sichtbaren und unsichtbaren Bedeutungen verhandelt.
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Kontakt: sarah.huebler@mumok.at