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Vertigo

Op Art und eine Geschichte des Schwindels 1520–1970


Samstag, 25. Mai 2019 bis Sonntag, 27. Oktober 2019

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Richard Anuszkiewicz, Convex & Concave, 1966, © Bildrecht Wien

Unter den bahnbrechenden Kunstströmungen der 1960er-Jahre wurden der Op Art und der kinetischen Kunst bislang die geringste Aufmerksamkeit zuteil. Häufig wurden sie als zu spektakulär und daher oberflächlich deklassiert. Zu Unrecht, denn Op Art und Kinetik schärfen das Bewusstsein für die Ambivalenz der Wirklichkeit. Sie führen buchstäblich vor Augen, dass die Wahrnehmung nicht objektiv, sondern von Parametern wie Kontext und Betrachter_in abhängig ist – mit allen erkenntnistheoretischen Konsequenzen.

Die Ausstellung Vertigo. Op Art und eine Geschichte des Schwindels 1520–1970 eröffnet ein Vexierspiel der Sinne, das von Tafelbildern, Reliefs und Objekten über installative Arbeiten und Erfahrungsräume bis hin zu Film und computergenerierter bzw. -gesteuerter Kunst ein breites Spektrum an künstlerischen Arbeiten umfasst.

Die Ausstellung wurde vom mumok initiiert und wird in Kooperation mit dem Kunstmuseum Stuttgart realisiert, wo sie Ende 2019 gezeigt wird. Vertigo. Op Art und eine Geschichte des Schwindels 1520–1970 wird von der Art Mentor Foundation Lucerne großzügig unterstützt.


Kuratiert von Eva Badura-Triska und Markus Wörgötter

Ausstellungstickets: € 12,– / 9,– / 8,–