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Klassische Moderne aus der mumok Sammlung


Samstag, 16. November 2019 bis Montag, 13. April 2020

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Paul Klee, Boote und Klippen, 1927, mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Leihgabe der Österreichischen Ludwig-Stiftung seit 1983, Foto: mumok, © mumok

Das Phänomen der Moderne kann als Umbruch in allen Bereichen begriffen werden. Nicht nur erfolgt in den Jahren um 1910 der bahnbrechende Schritt in die Abstraktion, es findet zudem eine Vielfalt heterogener Entwicklungen parallel statt. Vor allem der Film, der Phänomene von Simultaneität und Montage als Erfahrung des modernen Lebens direkt umsetzen kann, trug dazu bei, neue Denk- und Wahrnehmungskategorien zu etablieren. Avantgardekünstler wie László Moholy-Nagy, Hans Richter, Fernand Léger oder Marcel Duchamp trugen durch ihren experimentellen Umgang wesentlich zu einer Umorientierung der klassischen Medien bei. In der Verschränkung der alten mit den neuen Medien kam besonders der Fotografie eine neue Aufgabe zwischen ästhetischer und dokumentarischer Kompetenz zu, die erst mit den großen Themen von Architektur und urbanem Leben, von Design, Landschaft und Porträt, die Komplexität der Moderne deutlich machte.

Mit der neuesten Sammlungspräsentation zur Klassischen Moderne erarbeitet das mumok neuerlich eine Themenausstellung, die den Bestand von dem Expressionis-mus bis in die 1950er-Jahre einbezieht. Ausgehend von markanten Künstler_innen und Theoretiker_innen sowie von Orten wie dem Bauhaus wird die Ordnung im White Cube aufgebrochen und das neue Denken in Fragmenten und Montagen aufgegriffen.


Kuratiert von Susanne Neuburger

Ausstellungstickets: € 12,– / 9,– / 8,–