Sie sind hier

Slow Art Day 2016

Intervention von ArtCognito


Samstag, 09. April 2016, 11:00

Es gibt im Museum so vieles zu entdecken, dass Sie mit dem Blick gar nicht nachkommen?
Studien zeigen, dass die durchschnittliche Betrachtungsdauer eines Bildes im Kunstmuseum elf Sekunden beträgt. Kein Wunder also, dass man sich danach oft kaum an Einzelheiten erinnern kann. Der Slow Art Day setzt auf Qualität statt Quantität – Kunstbewusstsein statt Kunstkonsum. Und Reflexion der eigenen Bilderfahrung.
An einem Tag im Jahr – heuer am 9. April – besuchen Menschen auf der ganzen Welt Museen und Galerien und nehmen sich Zeit für langsamen Kunstgenuss. Die Teilnehmer_innen betrachten dabei fünf Kunstwerke für jeweils zehn Minuten und kommen dann zusammen, um über ihre Erfahrungen zu sprechen. Ein einfaches Konzept, das zum Ziel hat, sich auf das Kunsterlebnis und die Fertigkeit des Sehens zu konzentrieren. 

Im Jahr 2016 kommt der Slow Art Day zum ersten Mal ins mumok.
Einzigartig ist, dass die Werke auch aus kognitionswissenschaftlicher Sicht im „Blicklabor“ der Universität Wien mittels Eye-Tracking untersucht werden. Die Ergebnisse werden dann mit den Besucher_innen geteilt und diskutiert.

Teilnahme frei für Ausstellungsbesucher_innen