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Fear forward

Dries Verhoeven im Gespräch mit Silke Felber, Leander Gussmann und Alois Martin


Sonntag, 13. Mai 2018, 17:00

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Dries Verhoeven, Phobiarama, Foto: Willem Popelier

Wo die Angst ist, gibt es was zu holen. Tagebau der Grundgefühle: In einem offenen Gespräch wird dem ambivalenten Gefühl der Angstlust in der Sprache und dem Spiel nachgegangen. 

Dries Verhoevens Phobiarama, eine Geisterbahn des Unheimlichen und der neuen Ängste unserer Gesellschaft, kann von 11. bis 15 sowie 17. bis 22. Mai am Vorplatz des MuseumsQuartiers besucht werden.


Dries Verhoeven ist ein Theatermacher und bildender Künstler, dessen Œuvre Installationen, Performances und Happenings in Museen sowie im öffentlichen Raum umfasst. In den letzten Jahren werden seine gesellschaftspolitischen Projekte vor allem durch sich rasch verbreitende Krisenstimmung und den Einfluss digitaler Medien auf zwischenmenschliche Beziehungen inspiriert.

Silke Felber ist Theater- und Kulturwissenschaftlerin. Nach mehrjähriger Tätigkeit am Theater promovierte sie 2013 und war im Anschluss als Universitätsassistentin an der Forschungsplattform Elfriede Jelinek tätig. Zurzeit forscht und lehrt sie als Hertha-Fernberg-Stipendiatin des österreichischen Wissenschaftsfonds FWF am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien.

Leander Gussmann ist Kunst- und Kulturwissenschaftler. Er lebt und arbeitet in Wien.

Dr. Christoph-Alois Martin, geboren in Bayern. Studium in München und Fribourg. Doktor der Theologie mit einer Arbeit über die Bedeutung der öffentlichen Meinung in der Revolution von 1848. Assistent am Lehrstuhl für Kirchengeschichte in Fribourg, am Forschungsinstitut für Philosophie in Hannover; Journalist in München. Mit einer französisch-schweizerischen Forschergruppe Herausgeber einer Korrespondenz des 19. Jahrhunderts. Lebt seit fünfzehn Jahren in Wien. Rektor der Malteser-Kirche und Pfarrer in Mailberg (NÖ).

  • In Kooperation mit den Wiener Festwochen
Freie Teilnahme