Workshop für Schulklassen und Gruppen, für Schüler*innen ab 15 Jahren
Semantic Bridges
Wie Menschen und KI-Sprachmodelle Verbindungen herstellen
In diesem Workshop untersuchen Ihre Schüler*innen, wie Bedeutung durch Sprache, Kontext und persönliche Erfahrung entsteht. Ausgehend von ausgewählten Werken der aktuellen Ausstellung Terminal Piece sammeln sie Begriffe, Beschreibungen und Assoziationen. Gemeinsam vergleichen sie, wie Wörter je nach Situation, Sprache und Perspektive unterschiedliche Bedeutungen annehmen können.
Anschließend lernen Ihre Schülerinnen ein Grundprinzip maschineller Sprachverarbeitung kennen: Wörter und Sätze werden in Zahlenfolgen, sogenannte Vektoren, übersetzt. Begriffe, die in ähnlichen sprachlichen Zusammenhängen vorkommen, liegen in diesem Vektorraum näher beieinander. Mit TensorFlow-basierten Modellen und dem Scratch-basierten RAISE Playground experimentieren sie mit dieser berechneten Bedeutungsnähe.
In Teams entwickeln sie ein interaktives Sprachprojekt, das Begriffe aus der Ausstellung miteinander verbindet, ordnet und auf Eingaben reagieren lässt. Dabei vergleichen sie die Ergebnisse des KI-Modells mit ihrem eigenen Sprachverständnis: Welche Verbindungen erscheinen nachvollziehbar? Wo entstehen Widersprüche? Wie gehen Menschen und KI-Modelle mit Mehrdeutigkeit, Metaphern und verschiedenen Sprachen um?
Der Workshop vermittelt, dass KI-Sprachmodelle statistische Beziehungen aus Trainingsdaten ableiten, Bedeutung jedoch nicht auf dieselbe Weise verstehen wie Menschen. So werden Sprache und KI sowohl als technische Systeme als auch als gestaltbare kulturelle Werkzeuge untersucht.
Durch eigenes Erproben lernen Ihre Schüler*innen wie Sprache, Kunst und Künstliche Intelligenz zu einer spannenden Entdeckungsreise durch Bedeutung, Kommunikation und digitale Kultur werden!
Ablauf:
Allgemein:
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