Das mumok-Jahresprogramm 2026: Aufmerksamkeit als Haltung
Mit seinem Jahresprogramm 2026 rückt das mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien unter der Leitung von Generaldirektorin Fatima Hellberg die Beziehung zwischen Kunstwerk und Betrachter*in in den Mittelpunkt. Im Zentrum steht die Museumserfahrung: Von den geplanten Ausstellungen über architektonische Veränderungen bis hin zum Veranstaltungsprogramm soll der Besuch ein Prozess sein, der Wahrnehmung verändert, Aufmerksamkeit fordert und Komplexität zulässt. Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, künstlerische Prozesse ins Museum zu bringen.
„Ich sehe das Museum als Ort, an dem sich eine Beziehung zwischen Werk und Publikum entfaltet“, sagt Fatima Hellberg. „Diese Beziehung ist nicht statisch. Sie ist situativ, politisch und körperlich. Vor allem aber macht sie deutlich, dass Sehen keine neutrale Handlung ist, sondern eine Form der Beteiligung.“
Aus dieser klaren kuratorischen Haltung entwickelt sich das Programm 2026. Ausstellungen, räumliche Interventionen und das Veranstaltungsprogramm greifen ineinander und sind nicht als voneinander getrennte Formate gedacht. Die Sammlung bildet dabei den Ausgangspunkt und den Resonanzraum des Programms. „Sie zeigt, wie Kunst mit ihrer Zeit verbunden ist und wie sich diese Verbindung immer wieder neu lesen lässt“, so Fatima Hellberg. „Viele Arbeiten im mumok sind performativ angelegt und entfalten sich erst im Gegenüber. Ich verstehe das Ausstellungsmachen auch als eine eigene künstlerische Praxis und als Handwerk, das Ausstellungsdramaturgie, Inszenierung und Perspektivwechsel bewusst zusammendenkt.“
Überblick Jahresprogramm 2026:
Terminal Piece 20. Juni 2026 – 7. Februar 2027
Tolia Astakhishvili 20. Juni – 1. November 2026
Cameron Rowland 14. November 2026 – 4. April 2027
Verena Paravel: Cosmofonia 5. Dezember 2026 – 30. Mai 2027
Katharina Murschetz
T:+43-1-525 00-1400
F:+43 1 52500-1300
katharina.murschetz@mumok.at
Katharina Kober
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