Sonntag, 22. November 2026, 14 Uhr
Queer Feministisch Betrachtet
Terminal Piece
Mit der Installation Terminal Piece reagierte die Künstlerin, Aktivistin, Theoretikerin und Schriftstellerin Kate Millett 1972 auf einen Femizid, weil sie, wie sie später meinte, darüber nicht schreiben konnte. Zwei Jahre zuvor hatte Kate Millett in ihrem Buch „Sexual Politics“ Sexualität als politische Praxis wahrnehmbar gemacht und gezeigt, wie mittels literarischer Werke, Gewalt an Frauen* naturalisiert und legitimiert wird.
Mit Hilfe weiterer Arbeiten von Melanie Plunkett, Elisabeth Subrin und Paul Thek aus den 60er Jahren bis heute und unseren eigenen unterschiedlichen (Lese-)Erfahrungen, Lücken, Wollen und Lebenszusammenhängen reflektieren wir wichtige Forderungen und Veränderungen in queer_feministischen, feministischen und queeren Theorien und Praxen.
Hinweis zu Inhalten: Bei diesem Ausstellungsrundgang werden sexualisierte und heteronormative Gewalt, Machtmissbrauch, psychische und psychosomatische Erkrankungen in visuellen Arbeiten und im Gespräch thematisiert. Lassen Sie es uns bitte wissen, wenn Sie während des Gesprächs eine Pause und/oder Unterstützung brauchen.
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