Mittwoch, 10. Juni 2026, 19 bis 21 Uhr
Tolia Curriculum
Simon Lässig, Microdrama
Simon Lässig präsentiert eine Auswahl von Texten und Bildern und spricht über deren Zusammenhang mit frühen Erfahrungen, relationalen Formen des Sehens und dem Medium Film. Im Fokus steht die Ausbildung einer Unterscheidung zwischen Subjekt und Objekt, Selbst und Anderem in der frühen Kindheit sowie die Frage, wie diese Unterscheidung destabilisiert werden kann. Dabei zeigt sich, dass die Gleichzeitigkeit von Abstraktem und Realem nicht konstant ist, sondern schwankt – auch dort, wo versucht wird, sie zu stabilisieren.
Simon Lässig lebt und arbeitet in Berlin. Jüngste Ausstellungen und Screenings (Auswahl): Romeo's eyes, Kunstverein München, mit Vera Lutz (2025); Simian, Kopenhagen (2025); Julia Stoschek Foundation, Berlin (2025); Fondation Pernod Ricard, Paris (2025); Galerie Molitor, Berlin (2025); FELIX GAUDLITZ, Wien (2024); 15. Baltische Triennale im CAC, Vilnius (2024); Universitätsgalerie der Angewandten im Heiligenkreuzerhof, Wien (2024); Condo Complex, London (2024); Haus am Waldsee, Berlin (2023); LC Queisser, Tbilisi (2023); Bonner Kunstverein, Bonn (2023); Fluentum Collection, Berlin (2022); KOW, Berlin (2021); Kurzfilmtage Oberhausen (2021).
Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Tolia Curriculum ist ein von der georgischen Künstlerin Tolia Astakhishvili entwickeltes Programm, das sich als tägliche Abfolge von Workshops, Vorträgen, Lesungen, Filmvorführungen und partizipativen Formaten für Kinder und Erwachsene entfaltet. In Vorbereitung auf ihre bisher größte Ausstellung, Figure of the Child, entwickelt Astakhishvili ihre Arbeit vor Ort und macht dabei die Produktions- und Aufbauphase für die Öffentlichkeit zugänglich.
Bild
Tolia Astakhishvili, Tolia Curriculum, 2026, courtesy of the artist