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Aufgrund von Umbauarbeiten sind nicht alle Ausstellungsebenen zugänglich. Die genauen Informationen zu den laufenden Ausstellungen und Eintrittspreisen finden Sie hier.
Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag

10 bis 18 Uhr




Detail

Tillmans, Wolfgang
studio party (b)
2009
© mumok
Objektbeschreibung C-Print
Objektkategorie Skulptur
Maße
Objektmaß: Höhe: 30,5 cm, Breite: 40,6 cm
Rahmenmaß: Höhe: 34 cm, Breite: 44,2 cm, Tiefe: 2,5 cm
Erwerbungsjahr 2012
Inventarnummer G 1317/0
Creditline mumok - Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, erworben mit Unterstützung des mumok Board
Rechteverweis Tillmans, Wolfgang
Weitere Informationen zur Person Tillmans, Wolfgang [GND] | Tillmans, Wolfgang [ULAN]

Die Party im Atelier ist vorbei. Zigarettenkippen, leere Bierflaschen und Überreste von Schaumgummi liegen am Boden. Die immer und überall gleiche Atmosphäre am „Tag danach“ egal was und wer gefeiert wurde. Haben Sie Erinnerungen an solche Feste? An das Danach? Der Boden klebrig und zertanzt, die Luft noch voll altem Rauch, Schweiß und Bier. Niemand tanzt mehr, die Gäste sind gegangen und die Musik ist aus. Irritierend wirkt auf den ersten Blick das viele schimmernde Gold im Raum. Die Wände sind mit glänzenden Rettungsdecken überspannt, die noch die typische Prägung der Verpackung haben. Bei Tageslicht geben sie dem Raum einen sanften Schimmer. Während der Party reflektierten sich hier die bunten Lichter und verwandelten das Atelier in einen glitzernden Tanzpalast. „Studio party (b)“ aus dem Jahr 2009 des deutschen Fotografen Wolfgang Tillmans gehört zu einer Reihe von Werken, in denen das Studio nicht mehr als kreativer Rückzugsort gezeigt wird, sondern als Partyraum. Künstlerische Inspiration, so könnte man sagen, findet nicht mehr abseits der Gesellschaft in der stillen Kammer statt, sondern mitten in der Musikszene und Jugendkultur. Tillmanns wurde in den 1990er-Jahren wurde er bekannt für seine Fotografien für das britische Lifestyle Magazin I-D. Er galt als Chronist der Rave-Szene in London auch wenn er zu seiner Art zu arbeiten sagte „Das ist gar nicht die Dokumentation von Jugend in den neunziger Jahren; das sind sich kreuzende Linien von Inszenierung und Gefundenem.“