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Detail

Taeuber-Arp, Sophie
Kopf, 1937
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Objektkategorie Allgemein
Objektbeschreibung Bronzeguss
Maße
Objektmaß: Höhe: 33 cm, Breite: 21 cm, Tiefe: 21 cm
Gesamtobjekt: Gewicht: 10,2 kg
Material
Bronze
Technik
Bronzeguss
Inventarnummer P 27/0
Erwerbungsjahr 1962
Creditline mumok - Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien
Rechteverweis Gemeinfrei | public domain
Weitere Infos GND, ULAN

Die Schweizer Künstlerin Sophie Taeuber-Arp gelangt über den Kubismus zu neuen Ausdrucksformen. Bereits 1916 malt Taeuber-Arp mit ihren „vertikal-horizontalen Kompositionen“ vollständig ungegenständliche Bilder, die zu den ersten konkreten bzw. konstruktiven Kunstwerken der Moderne gehören. Ihre vorwiegend aus geometrischen Elementen bestehenden Malereien, Reliefs oder Plastiken strahlen Ordnung und Harmonie aus. Der Kreis ist ihre bevorzugte Form, er erscheint von 1917 bis hin zu ihren letzten Kompositionen. Die Bronzeskulptur „Kopf“ von 1937 ist die räumliche Weiterentwicklung ihrer Reliefs. Die Grundform ist eine Kugel. Der flache, runde Sockel nimmt den untersten Teil der Rundung in sich auf, die Kuppe trägt eine spitz zulaufende Ergänzung. Das Volumen wird durch zwei verschieden große Auskerbungen gestaltet: eine öffnet sich nach unten, die andere nach oben. Die untere Aussparung macht fast ein Viertel des Kugelvolumens aus, und ermöglicht einen tief reichenden Blick in die innere Mitte der Skulptur. Durch die Negativform wird die Längsachse sichtbar, welche auf die Spitze der Plastik weist und den Ausgleich zur dominierenden horizontalen Kante bildet.