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Aufgrund von Umbauarbeiten sind nicht alle Ausstellungsebenen zugänglich. Die genauen Informationen zu den laufenden Ausstellungen und Eintrittspreisen finden Sie hier.
Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag

10 bis 18 Uhr




Detail

Zotter, Feri
Gefahr
1973
© mumok
Objektbeschreibung Öl auf Leinwand
Objektkategorie Skulptur
Maße
Rahmenmaß: Höhe: 82 cm, Breite: 102 cm, Tiefe: 4,5 cm
Objektmaß: Höhe: 80 cm, Breite: 100 cm
Erwerbungsjahr 1980
Inventarnummer L 235/0
Creditline mumok - Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Leihgabe der Artothek des Bundes
Rechteverweis Bildrecht, Wien
Weitere Informationen zur Person Zotter, Feri [GND]

Der österreichische Künstler Feri Zotter ist eng mit dem Burgenland verbunden und vor allem durch sein kulturpolitisches Engagement bekannt. Er war Obmann der Künstlergruppe Burgenland, erster Direktor der Landesgalerie Eisenstadt und – gemeinsam mit dem späteren Direktor des Museums Moderner Kunst, Alfred Schmeller, Initiator des Künstlerdorfes Neumarkt an der Raab, das unterschiedlichen österreichischen Künstlern und Künstlerinnen Ateliers und Räume zur Verfügung stellt. Gäste des Künstlerdorfes waren u.a. der Künstler und Architekt Walter Pichler, die Malerin Martha Jungwirth oder der Schriftsteller Peter Handke, der dort seine bekannte Erzählung „Die Angst des Tormanns beim Elfmeter“ konzipiert hat. Feri Zotter war aber auch selber künstlerisch tätig. Nach mehreren abgeschlossenen Studien an der Wiener Akademie der bildenden Künste, experimentiert er mit Aquarell- und Ölmalerei, mit Zeichnung und Gobelinweberei. Er nimmt unterschiedliche Einflüsse und Anregungen in sein Schaffen auf, ohne aber je einen eigenständigen oder wiedererkennbaren Stil zu verfolgen. Das Bild „Gefahr“ von 1973 beispielsweise kombiniert Elemente der Art Brut mit folkloristischer Maskentradition und naiv-kindlicher Malerei. Durch sein Engagement ist Zotter vor allem regional bekannt, seine Arbeiten kennt man heute außerhalb des Burgenlandes kaum. Dass dennoch drei von Zotters Werken – zwei Malereien und eine Gobelinstickerei – in der Sammlung des mumok sind, ist wohl dem Engagement Alfred Schmellers zu verdanken, der die Arbeiten seines Freundes während seiner Amtszeit als Direktor des Museums erworben hat.