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Detail

Ulay
Abramović, Marina
Breathing in - Breathing out, 1977
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1/3© mumok
2/3© mumok
3/3© mumok
Objektkategorie Allgemein
Objektbeschreibung S/W Fotografie
Maße
Foto 1 (Konzept): Höhe: 47,8 cm, Breite: 59,8 cm
Foto 2: Höhe: 48,2 cm, Breite: 60,3 cm
Foto 3: Höhe: 47,7 cm, Breite: 60,3 cm
Material
Untitled: Barytpapier
Repro des Konzeptes: Bleistift
Technik
Fotografische Verfahren
Inventarnummer MG 48/0
Erwerbungsjahr 2005
Creditline mumok - Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Schenkung aus Privatbesitz
Rechteverweis Bildrecht, Wien
Weitere Infos GND

Die serbische Performancekünstlerin Marina Abramovic macht ihren eigenen Körper zum Medium. 1975 begegnet sie Ulay, Frank Uwe Laysiepen, mit dem sie bis 1988 zusammen lebt und arbeitet. Gemeinsam loten sie existentielle Grenzbereiche des Körpers aus. Ritualisierte Abläufe und die Ästhetisierung körperlicher Risiken gehen Hand in Hand. Die Photos und Videos ihrer Arbeiten lassen ein starkes Spannungsfeld zwischen der Performerin und den BetrachterInnen entstehen. Bei "Breathing in-Breathing" out, einer im April 1977 in Belgrad stattfindenden Performance scheint es zuerst, als betrachte man eine intime Situation eines sich küssenden Paares. Die beiden Künstler teilen jedoch ihren Atem, solange bis nur noch ein Austausch von Kohlendioxid stattfindet. Gleichzeitig sind Mikrofone an die Kehlen geklebt und geben die zunehmende körperliche Anstrengung akustisch wieder, bis beide Akteure die Aktion schließlich nach großem Kampf abbrechen und die Performance damit beenden. Im November 1977 entsteht eine umgekehrte Version, "Breathing out. Breathing in." im Stedelijk Museum, Amsterdam. "Ich hatte niemals ein Interesse daran zu schockieren. Mein Interesse bestand darin, die physischen und mentalen Grenzen des menschlichen Körpers und Geistes zu erfahren. Diese Grenzen wollte ich gemeinsam mit dem Publikum erfahren. Ich könnte das niemals allein vollbringen."(Marina Abramovic, 1990)