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Aufgrund von Umbauarbeiten sind nicht alle Ausstellungsebenen zugänglich. Die genauen Informationen zu den laufenden Ausstellungen und Eintrittspreisen finden Sie hier.
Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag

10 bis 18 Uhr




Detail

Kelly, Ellsworth
Blue Curve
Blaue Kurve
1964
Objektbeschreibung Öl auf Leinwand
Objektkategorie Gemälde
Material
Malschicht: Ölfarbe
Träger: Leinwand
Technik
Objekt: Ölmalerei
Maße
Rahmen: Höhe: 109 cm, Breite: 86 cm, Tiefe: 6 cm
Objekt: Höhe: 107 cm, Breite: 84 cm, Tiefe: 4 cm
Erwerbungsjahr 1981
Inventarnummer ÖL-Stg 95/0
Creditline mumok - Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Leihgabe der Österreichischen Ludwig-Stiftung
Rechteverweis Kelly, Ellsworth
Weitere Informationen zur Person Kelly, Ellsworth [GND]
Literatur Museum der Wünsche

Ellsworth Kelly gehört zu den Hauptvertretern der Amerikanischen Farbfeldmalerei, die sich in den 1950er-Jahren entwickelt. Kelly ist nach dem Zweiten Weltkrieg längere Zeit in Paris, hat Kontakt mit den französischen Surrealisten, vor allem mit Sophie Taeuber- und Jean Arp, der ihn nachhaltig beeinflusst. Ähnlich wie Jean Arp beginnt er dort mit flächigen einfarbigen Formen zu arbeiten, die nach dem Prinzip des Zufalls angeordnet werden. Kellys bildnerischer Ansatz entspringt keinen theoretischen Überlegungen über das Wesen der Malerei und ihre konzeptionellen Grundlagen. Vielmehr basieren seine Werke auf persönlichen Wahrnehmungen, visuellen Erlebnissen, die er aus der Erinnerung in Form und Farbe transferiert. Es ist ein sinnlicher Zugang, der Malerei als Ergebnis einer Erfahrung der Welt versteht. Dieser Zugang unterscheidet ihn grundlegend von den rationalistischen Vorstellungen der frühen Moderne und des Bauhauses, auch wenn seine strengen geometrischen Kompositionen dies auf den ersten Blick nicht vermuten lassen. Kellys formale Bildlösungen über Jahrzehnte und viele Werkserien hinweg basieren auf einer meisterhaften Beherrschung der Beziehung von Form und Raum. „Blue Curve“ im traditionellen Rechteckformat aus dem Jahr 1964 entsteht gleichzeitig zu Kellys frühen „geformten Leinwänden“. Wie immer verzichtet der Künstler auf eine malerische Handschrift und figürliche Elemente. Durch die gleichmäßig intensive Farbgebung entsteht der Eindruck von Endlosigkeit und Tiefe, der von der Oberfläche in das Volumen des Bildes verweist. Die organisch geschwungene leuchtend blaue Farbfläche breitet sich von links, der Blickrichtung folgend aus und berührt sogar den rechten Bildrand. Damit wird eine kompositionelle Spannung aufgebaut, die das rechteckige Bildformat Bildfeld gleichsam zu sprengen scheint.