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Mittwoch, 22. April 2026, 19 Uhr

mumok kino
Twentysix: (V)FX

mumok kino | Twentysix: (V)FX

mumok kino
Twentysix: (V)FX
Mittwoch, 22. April 2026, 19 Uhr

 

Seit 2024 finden unter dem Titel Twentysix an wechselnden Orten thematische Screenings statt, die jeweils einem der 26 Buchstaben des lateinischen Alphabets gewidmet sind. Jeder Buchstabe markiert den Anfang eines inhaltlichen Schwerpunkts. Das sechste Programm von Twentysix untersucht unter dem Begriff (V)FX den Einfluss von Spezialeffekten auf die Herstellung und Entwicklung des Filmbildes. Seit frühen Apparaten wie Zoetrop und Laterna magica ist das Kino eng mit dem visuellen Effekt verbunden: von Jahrmarkts-Lichtspielen über den Stummfilm und künstliche Studiowelten bis hin zu CGI. Die Umgebung oder das Szenario des Filmbildes wird gestaltet, manipuliert oder überzeichnet. Das Bild fungiert nicht mehr als direkter Referent oder bloßes Abbild, sondern als Material, in dem Sichtbares entsteht, das so nicht existiert. Wann ein Effekt beginnt, lässt sich dabei oft schwer bestimmen. Die Grenze verläuft fließend zwischen Farb- und Lichtkorrektur, Retusche, der Erzeugung übernatürlicher Welten und digitaler Manipulation.

 

Programm
Loretta Fahrenholz, Mashes of the Afternoon, 2018, 14 min
Andrew Norman Wilson, Kodak, 2019, 33 min
Lucy Raven, RP31, 2012, 5 min
Paul Spengemann, Untitled, 2015, 5 min
Viktoria Schmid, W O W (Kodak), 2018, 2 min
Nadim Vardag, Opening Shot (Schindler House), 2016, 3 min
Dara Birnbaum, Technology/Transformation: Wonder Woman, 1978, 6 min

Paul Spengemann, spin jump crawl climb dream bite hunt, 2024, Lasershow, 20 min (Loop)

Im weißen Raum:
Nadim Vardag, Zoetrop (1), 2009, 2 s (Loop)

Begleitet wird das Screening von einer Publikation mit Texten von Julian Ernst und Katharina Hölzl, die bei der Veranstaltung erhältlich sein wird.

Vorgestellt von Robert Bergmann und Julian Ernst

 

Twentysix ist ein Projekt von Robert Bergmann und Julian Ernst. Das Programm umfasst bislang (A)rchitecture, Echo Correspondence, Wien (2024); (B)iography, Prosopopoeia, Wien (2024); (D)uration, Die Verabredung, Köln (2025); (C)eremony, Schleuse, Wien (2025) und (F)ound (F)ootage, Julia Stoschek Foundation, Berlin (2025).

Robert Bergmann lebt und arbeitet in Wien. Seit 2023 arbeitet er außerdem im Duo mit dem Künstler Maximilian Seegert zusammen. Seine jüngsten Einzel- und Duoausstellungen wurden unter anderem im Quality 1B, Melbourne (2026), Espai Souvenir, Barcelona (2024), saasfee*pavillon, Frankfurt/M. (2023) sowie bei Kunst im Quartier, Hamburg (2023) gezeigt. Bergmann hat an Gruppenausstellungen in der Galerie Gruppe Motto, Hamburg (2024), im Kunstraum Schwaz (2023) und im Kunsthaus Graz (2022) teilgenommen. Im Jahr 2024 organisierte er gemeinsam mit Vivien C. Kämpf die Gruppenausstellung Seating Arrangement im Ausstellungsraum UA26 in Wien.

Julian Ernst lebt und arbeitet in Wien. Zusammenarbeit ist ein zentrales Element seiner künstlerischen Praxis. 2019 gründete er gemeinsam mit Swan Lee das Cicada Collective, das sich kollaborativen Formaten zwischen Film, Ausstellung und Performance widmet. Zu seinen jüngsten Ausstellungen zählen Värn im Moderna Museet Malmö (2026), Choreography of Stones (2023) in der Zirkusgasse, Wien, sowie Life on its own (2023) im Kunstraum Schwaz. Zuletzt organisierte er unter anderem die Screenings Dressing by candlelight (2023) im Kunstraum Schwaz sowie Spring Breakers Wien (2023) in der UA26, Wien. Zu organisierten Ausstellungen zählen pendaison de crémaillère (2023) in der Kurzbauergasse, Wien; Room 205 (2022) im Hotel Beethoven, Wien; sowie a letter (2022), Hasnerstraße, Wien.

Zum aktuellen Zeitpunkt ist die Veranstaltung ausgebucht. 
Gegebenenfalls werden vereinzelte Tickets nicht in Anspruch genommen und es werden kurzfristig Plätze frei. Bitte kommen Sie bei Interesse direkt zum Einlass. Unsere Kolleg*innen werden Sie informieren, ob Plätze frei geworden sind. Ohne gebuchtes Ticket können wir keine Teilnahme an der Veranstaltung garantieren.

Viktoria Schmid, aus / from: W O W (Kodak), 2018, Courtesy, © Viktoria Schmid
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Viktoria Schmid, aus / from: W O W (Kodak), 2018, Courtesy, © Viktoria Schmid
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Viktoria Schmid, aus / from: W O W (Kodak), 2018, Courtesy, © Viktoria Schmid

Videostill einer Person vor gemauerter Kulisse, im Moment eines grellen Licht- und Funkenausbruchs, der aus einem gehaltenen Objekt hervorgeht. / Video still of a person in front of a brick-like background at the moment of a bright burst of light and sparks emerging from an object being held.
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Dara Birnbaum, aus / from: Technology/Transformation: Wonder Woman, 1978-1979, © Estate of Dara Birnbaum. Courtesy the Estate of Dara Birnbaum and Electronic Arts Intermix (EAI), New York.

Andrew Norman Wilson, aus / from: Kodak, 2019, Courtesy, © Andrew Norman Wilson
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Andrew Norman Wilson, aus / from: Kodak, 2019, Courtesy, © Andrew Norman Wilson

Schwarz-weiß Fotografie eines spiegelnden Tisches, an dem drei Personen sitzen, frontal und seitlich gespiegelt. Der Raum enthält Vitrinen, Stühle und dekorative Objekte im Hintergrund.
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Loretta Fahrenholz, aus / from: Mashes of the Afternoon, 2018, © Loretta Fahrenholz

Kreisförmiges Farbrad mit segmentierten Farbtönen von Blau über Grün, Gelb und Rot bis zu Grau- und Weißabstufungen. Die Farben laufen radial auf einen gemeinsamen Mittelpunkt zu.
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Lucy Raven, aus / from: RP31, 2012, © Lucy Raven, mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien

Abstrakte, weiße Lichtlinien bilden unregelmäßige, überlagerte Formen auf schwarzem Hintergrund. Die Linien wirken wie frei gezeichnete Bewegungen im Raum.
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Paul Spengemann, aus / from: spin jump crawl climb dream bite hunt, 2024, Courtesy Paul Spengemann & Produzentengalerie Hamburg, © Paul Spengemann

Körnige, hellgrüne bis bläuliche Fläche mit sichtbaren Filmspuren und horizontalen Linien. Der untere Bereich zeigt eine weich geschwungene, lichtstärkere Zone.
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Paul Spengemann, aus / from: Untitled, 2015, Courtesy Paul Spengemann & Produzentengalerie Hamburg, © Paul Spengemann

Dunkler Innenraum mit weißen, leicht verschmutzten Wänden und eingebauten Regalen. Das Licht ist gedämpft und erzeugt starke Schatten.
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Nadim Vardag, aus / from: Opening Shot (Schindler House), 2016, © Bildrecht / Nadim Vardag

Schwarz-weiße Aufnahme eines kreisförmigen Zoetrop-ähnlichen Objekts mit einem sich wiederholenden Vogelflugmotiv im Inneren. Das Objekt steht in einem geschlossenen Raum mit sichtbaren Wänden im Hintergrund.
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Nadim Vardag, aus / from: Zoetrop (1), 2009, © Bildrecht / Nadim Vardag