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Ruth Anderwald & Leonhard Grond

Was wäre das Sehen ohne uns?


Mittwoch, 19. März 2014, 19:00

Gemeinsam mit Gareth Evans, Filmkurator der White Chapel Gallery, London, beschäftigt sich das Künstlerduo Ruth Anderwald + Leonhard Grond mit visuellen als auch narrativen Perspektiven. Anlass der Untersuchung ist das Erscheinen ihres neuen Buchs Hasn't it been a great journey so far?, in dem Anderwald + Grond ihr bisheriges Schaffen seit 1999 versammeln.

 „So gibt es das“, schreibt Maurice Merleau-Ponty in Das Auge und der Geist (1964), „was das Auge von vorn trifft, die frontale Eigenschaft des Sichtbaren, aber auch das, was es von unten her trifft, die unterschwellige Verborgenheit der jeweiligen Haltung, die der Körper einnimmt, um zu sehen, - und es gibt das, was das Sehen obendrein trifft, all die Phänomene des Fliegens, Schwimmens, der Bewegung, wo es nicht mehr Teil hat an der Schwere der Ursprünge, sondern an der freien Vollendung.“ 

Filmprogramm

Anderwald + Grond, rest., 1999, 3 min 56 s
Runa Islam, Empty the Pond to Get the Fish, 2008, 12 min 8 s
Philipp Fleischmann, Main Hall, 2013, 5 min 8 s
Anderwald + Grond, Contemplations, 2010, 15 min 35 s
Anne Charlotte Robertson, Going to Work, 1981, 6 min 45 s (Distribution : Cinédoc Paris Films Coop)
Catherine Yass, Lighthouse, 2011, 12 min 42 s

Hasn't it been a great journey so far? Film Works Anderwald + Grond, 1999-2013, Buchdesign: Christian Hoffelner, Spector Books, Leipzig.

Ruth Anderwald + Leonhard Grond leben in Wien. Ausstellungen/Screenings (Auswahl): FWF-Peek Projekt AR-224, Akademie der bildenden Künste Wien (2014-2017); Trees are Companions, Whitechapel Gallery, London (2013); Camera Solaris, CCA-Center for Contemporary Art, Tel Aviv (2011).

Gareth Evans ist Autor, Kurator und Präsentator sowie Filmkurator der Whitechapel Gallery in London. Er programmiert PLACE, ein jährlich stattfindendes transdisziplinäres Festival (Aldeburgh Music, Suffolk, GB) und ist Co-Direktor von Artevents.

€ 6,– / ermäßigt € 4,50