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24. Juni bis 4. Juli 2026

Cultural Collisions 2026

Cultural Collisions 2026

Cultural Collisions
24. Juni bis 4. Juli 2026
Lounge und mumok kino

 

Wo treffen Kunst und Kreislaufwirtschaft aufeinander? 
Ein bestimmendes Thema des 21. Jahrhunderts ist, wie wir als Menschen auf der Erde leben, was wir aus der Natur entnehmen und in welchem Zustand es wieder zurück findet. Materialien und Prozesse bestimmen unseren Alltag, aber wo kommen sie her und wo gehen sie hin? Kreislaufwirtschaft beschäftigt sich nicht nur mit dem Leben einer einzelnen Plastikflasche, sondern auch mit ihrem Einfluss auf die zukünftige Bewohnbarkeit unseres Planeten.

Diesem Thema widmen wir uns im vierten Zyklus des Kooperationsprojekts Cultural Collisions. Seit Frühjahr 2026 arbeiten rund 650 Schüler*innen mit der Technischen Universität Wien, der Universität für angewandte Kunst Wien dem Technisches Museum Wien und dem mumok daran, das Thema Kreislaufwirtschaft künstlerisch zu erforschen. Die Ergebnisse präsentieren wir gemeinsam als Ausstellung vom 24. Juni bis 4. Juli 2026.

Das mumok, spezialisiert auf die Kunst-, Kultur- und Geistesgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts, versteht seine Bildungsarbeit als Brücke zwischen Alltagserfahrungen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Zeitgenössische Kunst stellt Gewohntes infrage und sucht nach neuen Formen des Denkens. Ein transdisziplinärer Ansatz, den wir im Projekt Cultural Collisions zusammen mit unseren Partnerinstitutionen konsequent verfolgen.

 

Projektpartner*innen

 

So läuft das Projekt ab
Beim KickOff im Frühjahr 2026 an der TU Wien und der Angewandten untersuchten die Klassen in einer interaktiven Schau Fragen rund um Kreislaufwirtschaft, Material und Prozesse. 

Anschließend vertieften mehrstündige Workshops im mumok das Thema:

  • Impulsvortrag „Wie arbeiten Künstler*innen?“ Eine dialogische Einführung in künstlerische Arbeitstechniken, Materialität und Prozess.
  • Ausstellungsbesuche in Nie endgültig! Das Museum im Wandel, in der verschiedene künstlerische Methoden des 20. Jahrhunderts thematisiert wurden.
  • Workshop zu digitaler Kunst mit MakeyMakey angelehnt an die Werke der Ausstellungen.  Die Schüler*innen bauten kreative Steuereinheiten um, mit Hilfe von Leiterplatinen, Teil eines digitalen Kunstwerks zu werden.

Weiter bot das Technische Museum Wien Workshops und Ausstellungsrundgänge zum Thema der Emotionalität hinter technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen an. Denn nur mit Zugang zu den eigenen Emotionen kann technologische Entwicklung nachhaltig passieren.

 

Ausstellung und Vermittlung
Unsere Abschlussausstellung entsteht in einem Co‑Creation‑Prozess mit einem Kurator*innenteam: Von der Auswahl der Werke bis zur Raumgestaltung treffen die jungen Expert*innen alle wesentlichen Entscheidungen. Öffentliche Führungen und Schulprogramme begleiten die Schau.

Öffentliche Ausstellungsrundgänge:
Donnerstag, 25. Juni: 17 Uhr
Donnerstag, 2. Juli: 17 Uhr

Diese sind gratis mit einem gültigen Ausstellungsticket oder der mumok Jahreskarte.

Dank an unsere Fördergeber*innen
Das Projekt wird ermöglicht durch die berndorf Privatstiftung, die PALFINGER AG sowie die TU Wien Foundation. Sie investieren damit in die kommende Generation von Techniker*innen und Kulturschaffenden.
Gemeinsam schaffen wir einen dialogischen Lern‑ und Erlebnisraum, der Wissenschaft und Kunst vernetzt, komplexe Themen begreifbar macht und Perspektiven auf eine nachhaltige Zukunft eröffnet.
Cultural Collisions ist eine Kooperation des mumok mit der Technischen Universität Wien, der Universität für angewandte Kunst Wien, dem Technischen Museum Wien, der Pädagogischen Hochschule Wien, dem Future Learning Lab Wien und dem Wiener Bildungsserver.