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Ausstellung |

26. Oktober 2023 bis 7. Jänner 2024

Benoît Piéron
Monstera deliciosa

Benoît Piéron. Monstera deliciosa

Kuratiert von Manuela Ammer

In seiner ersten musealen Einzelausstellung lädt der französische Künstler Benoît Piéron in ein Wartezimmer ein, so wie wir es aus Arztpraxen und Krankenhäusern kennen. Piérons Wartezimmer allerdings ist kein Ort, wo die Zeit „totgeschlagen“ wird, sondern ein Ort der Transformation, in den die Außenwelt in Form rätselhafter Objekte und Bilder eindringt. Schneekugeln, ein chromatischer Wolkenhimmel, das Spiel von Licht und Schatten, ein Wasserleck und die Figur einer Fledermaus verwandeln einen Ort der Leere in einen Ort poetischer Fülle.  

Piérons künstlerische Praxis ist durch seine lebenslange Erfahrung mit Krankheit geprägt. Er beschäftigt sich mit dem medizinischen und gesellschaftlichen Umgang mit kranken Körpern, mit Erfahrungen des Wartens und der Ungewissheit, mit Fürsorge und Intimität. So verwandelt Piéron seine Krankheit in eine Kunst des Überlebens.

 

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Vor einer leeren Wand steht ein gelber Putzkübel.
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Ausstellungsansicht: Benoît Piéron. Monstera deliciosa.
Foto: Georg Petermichl © mumok

Im Detail ist ein Kostümoberteil aus unterschiedlich bunten Stoffteilen zu sehen.
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Ausstellungsansicht: Benoît Piéron. Monstera deliciosa.
Foto: Georg Petermichl © mumok

Auf einem weißen Tisch stehen zwei Schneekugeln. Im Hintergrund sind zwei beige Sesseln zusehen.
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Ausstellungsansicht: Benoît Piéron. Monstera deliciosa.
Foto: Georg Petermichl © mumok

Diverse weiße Sesseln und Sitzbänke stehen neben weiße niedrige Tische. Auf den Tischen befinden sich Schneekugeln mit Kunststofffiguren darin. Auf der linken Seite steht ein gelber Putzkübel auf Rollen.
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Ausstellungsansicht: Benoît Piéron. Monstera deliciosa.
Foto: Georg Petermichl © mumok

Ein buntes Kostümoberteil hängt mit einem Kleiderbügel an einem Kleiderständer. Das Kostüm wurde aus unterschiedlichen Stoffteilen zusammengenäht.
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Ausstellungsansicht: Benoît Piéron. Monstera deliciosa.
Foto: Georg Petermichl © mumok

Im Ausstellungsraum befindet sich zentral ein weißer, niedriger Tisch mit Schneekugeln darauf. Dahinter sowie links daneben befinden sich eine Sitzbank sowie ein Sessel.
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Ausstellungsansicht: Benoît Piéron. Monstera deliciosa.
Foto: Georg Petermichl © mumok

Auf einem weißen Beistelltisch stehen zwei Schneekugeln. In der einen Schneekugel befindet sich ein Model einer Niere, in der anderen Schneekugel befindet sich eine rosa Figur.
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Ausstellungsansicht: Benoît Piéron. Monstera deliciosa
Foto: Georg Petermichl © mumok

Im ausstellungsraum befindet sich in der Ecke ein kleiner weißer Tisch mit zwei Schneekugeln. Auf der linken Seite steht ein beiger Sessel mit Armlehnen. Auf der rechten Seite steht eine Bank mit Rückenlehne und vier Sitzflächen.
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Ausstellungsansicht: Benoît Piéron. Monstera deliciosa.

Foto: Georg Petermichl © mumok

Neben einem weißen, niedrigen Tisch stehen links und rechts zwei Sitzbänke.
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Ausstellungsansicht: Benoît Piéron. Monstera deliciosa.
Foto: Georg Petermichl © mumok

Auf einem weißen Tisch steht eine Schneekugel. In der Schneekugel befindet sich eine Kunststofffigur in Form eines roten Blutkörperchens.
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Ausstellungsansicht: Benoît Piéron. Monstera deliciosa.
Foto: Georg Petermichl © mumok

Im Detail ist ein gelber Putzkübel mit pinken Kunststoffkugeln darin dargestellt.
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Ausstellungsansicht: Benoît Piéron. Monstera deliciosa.
Foto: Georg Petermichl © mumok

Benoît Piéron im Portrait

Benoît Piérons künstlerische Praxis ist durch seine lebenslange Erfahrung mit Krankheit sowie eine Kindheit geprägt, die er größtenteils im Krankenhaus verbrachte. Er beschäftigt sich mit dem medizinischen und gesellschaftlichen Umgang mit kranken Körpern, mit Erfahrungen des Wartens und der Ungewissheit, mit Fürsorge und Intimität.

In diesem Videoporträt spricht Benoît Piéron über seine Ausstellung im mumok.

Buch | 2023
Benoît Piéron. Monstera deliciosa