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Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag

10 bis 18 Uhr




mumok kino

mumok kino

Das vom Künstler Heimo Zobernig in Zusammenarbeit mit dem Architekten Michael Wallraff gestaltete mumok kino präsentiert die vielfältigen Verbindungen zwischen bildender Kunst und Film. Es zeigt auf, welch große Bedeutung dem Laufbild für das Kunstschaffen der Moderne, der 1960er- und 1970er-Jahre und insbesondere für künstlerische Entwicklungen in der Gegenwart zukommt.

Ein regelmäßiges Kinoprogramm an Mittwochabenden bietet ein Forum für thematische Film- und Gesprächsreihen zu aktuellen künstlerischen Fragestellungen. Einzelne Programme erlauben zudem die Diskussion neuer Arbeiten und Entwicklungen.

Eine Vielzahl an Kooperationen macht das mumok kino zu einem experimentellen Umschlagplatz für neue künstlerische Ansätze und Diskurse und wird so auch zu einem Ort des Austauschs mit dem Publikum. Darüber hinaus bietet das mumok kino die Möglichkeit, die aktuellen Ausstellungen durch Filmvorführungen thematisch zu ergänzen sowie den umfangreichen Sammlungsbestand an zeitgenössischer Medienkunst zu erschließen.

Zeiten & Preise

Mittwochs, 19 Uhr

Der Eintritt für das Programm im mumok kino ist frei. Benötigt wird lediglich eine Online-Anmeldung für ein kostenloses Veranstaltungsticket. Bitte beachten Sie, dass der Einlass nur mit einem vorab gebuchten, kostenlosen Ticket möglich ist, es gibt keine Abendkassa. Die Anmeldemöglichkeit zu jedem Termin finden Sie auf der mumok Website. 

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Long Cold Shadow

Mittwoch, 18. März, 25. März und 15. April 2026, 19 Uhr

Long Cold Shadow, eine Filmserie mit Medium Cool (1969), Punishment Park (1971), Black Panthers (1968) und The Murder of Fred Hampton (1971), erkundet eine Zeit, in der Kino und politisches Engagement untrennbar miteinander verwoben waren. Entstanden Ende der 1960er- und Anfang der 1970er-Jahre, spiegeln diese Filme eine gemeinsame Dringlichkeit wider: das Bedürfnis, zu dokumentieren, zu hinterfragen und einzugreifen. Sie thematisieren die Grenze zwischen Beobachtung und Beteiligung und stellen Fragen nach der Verantwortung der Medien, sowie nach der Rolle staatlicher Gewalt und des Rassismus in Zeiten des Umbruchs. In ihren unterschiedlichen Herangehensweisen erweist sich die Kamera nicht als neutrales Instrument, sondern als ein Medium, das tief in ein Gefüge von Widerstand, Macht und Erinnerung eingebunden ist. Die Filme beeindrucken nicht nur durch ihren Inhalt, sondern ebenso durch ihre formale Gestaltung. Sie laden dazu ein, das Verhältnis von Bildern und Geschichte sowie die Rolle des Kinos bei der Prägung unserer Wahrnehmung und unseres Handelns in der Welt neu zu überdenken.


            
                Peter Watkins, aus / from: Punishment Park, 1971, Courtesy, © Peter Watkins Films

            
                Viktoria Schmid, aus / from: W O W (Kodak), 2018, Courtesy, © Viktoria Schmid

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Twentysix: (V)FX

Mittwoch, 22. April 2026, 19 Uhr

Seit 2024 finden unter dem Titel Twentysix an wechselnden Orten thematische Screenings statt, die jeweils einem der 26 Buchstaben des lateinischen Alphabets gewidmet sind. Jeder Buchstabe markiert den Anfang eines inhaltlichen Schwerpunkts. Das sechste Programm von Twentysix untersucht unter dem Begriff (V)FX den Einfluss von Spezialeffekten auf die Herstellung und Entwicklung des Filmbildes. Seit frühen Apparaten wie Zoetrop und Laterna magica ist das Kino eng mit dem visuellen Effekt verbunden: von Jahrmarkts-Lichtspielen über den Stummfilm und künstliche Studiowelten bis hin zu CGI. Die Umgebung oder das Szenario des Filmbildes wird gestaltet, manipuliert oder überzeichnet. Das Bild fungiert nicht mehr als direkter Referent oder bloßes Abbild, sondern als Material, in dem Sichtbares entsteht, das so nicht existiert. Wann ein Effekt beginnt, lässt sich dabei oft schwer bestimmen. Die Grenze verläuft fließend zwischen Farb- und Lichtkorrektur, Retusche, der Erzeugung übernatürlicher Welten und digitaler Manipulation.

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mumok kino
Foto: Sophie Pölzl © mumok

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mumok kino
Foto: Lisa Rastl © mumok

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Foto:  Lisa Rastl © mumok

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Foto: Leni Deinhardstein © mumok

schwarze Tribüne, Stehtische und eine Bar
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Foto: Leni Deinhardstein © mumok

weißer Raum mit Stehtischen
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Foto: Leni Deinhardstein © mumok

Information

T: +43-1-525 00
info@mumok.at