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Künstler_innen-Panel

Etwas Neues. Vielversprechendes. Unverfrorenes. Positives.


Samstag, 23. Februar 2019, 17:00

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Kim MacConnel, Edible, 1979, Ludwig Museum – Museum of Contemporary Art, Budapest, Photo: Ludwig Museum – Museum of Contemporary Art, Budapest, © Kim MacConnel

Ein Gespräch zwischen den Pattern-and-Decoration-Künstler_innen Valerie Jaudon, Richard Kalina, Joyce Kozloff, Robert Kushner, Kim MacConnell, Ned Smyth und Robert Zakanitch
Moderiert von Manuela Ammer

Zum Auftakt der Ausstellung Pattern and Decoration. Ornament als Versprechen findet im mumok ein Podiumsgespräch zwischen Künstler_innen der Pattern-and-Decoration-Bewegung statt. Die Wahl des Podiumsformats ist kein Zufall: Pattern and Decoration entstand Mitte der 1970er-Jahre aus Gesprächen zwischen Künstler_innen heraus – Gespräche, die sowohl privat als auch öffentlich geführt wurden. Am 26. Januar 1975 veranstaltete Robert Zakanitch in seinem Loft in der Warren Street in New York ein Treffen, das sich allgemein dem Thema „Pattern“ widmete und an dem unter anderem die Kunsthistorikerin Amy Goldin sowie Valerie Jaudon, Joyce Kozloff, Robert Kushner, Miriam Schapiro und Kendall Shaw teilnahmen. Es folgten informelle Treffen in Wohnungen sowie Publikumsdiskussionen mit Titeln wie The Pattern in Painting (1975) und Is Painting one of the Decorative Arts? (1976) im Artist’s Space, New York, sowie Decorative Painting (1977) auf der Jahreskonferenz der College Art Association in Los Angeles.

Das Wichtigste an diesen oft hitzig geführten Debatten war, dass sich ein Gruppengefühl entwickelte, die Idee einer gemeinsamen Stimme, mit der sich eine andere Ästhetik und eine anderes gesellschaftliches Bewusstsein in die Kunstwelt bringen ließ. Der Künstler Robert Kushner erinnert sich: „Das Wichtigste waren die Gruppe und ihr Zusammenhalt. Das war der ‚Game-Changer‘. Das sorgte für Bestätigung. Ohne die Gruppe hätte sich unser Werk meiner Meinung nach nicht weiterentwickelt, hätte nicht an Kraft gewonnen und wäre in der Öffentlichkeit sicherlich nicht wahrgenommen worden.“ Mit der Podiumsdiskussion im mumok möchten wir einen Blick zurück werfen auf die Ideen, die diese Künstler_innen ursprünglich verbanden – und darüber nachdenken, was sie heute bedeuten könnten.


Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Ort: mumok kino

  • Mit freundlicher Unterstützung
Freier Eintritt