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Im Raum die Zeit lesen

Moderne im mumok 1910 bis 1955


Samstag, 16. November 2019 bis Montag, 13. April 2020

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René Magritte, La voix du sang, 1959, mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, erworben 1960, © Bildrecht Wien, 2019

Ist die Moderne eine Epoche? Wie sahen das Künstler_innen und Kurator_innen in den 1920er-Jahren? Im Raum die Zeit lesen beantwortet diese Fragen mit einer Referenz auf vier Ausstellungen bzw. Buchprojekte, die erste Gesamtdarstellungen der Moderne waren und zentrale Fragen an die eigene Zeit aufgriffen. Neue Konzeptionen von Raum und Zeit bestimmten diese vier Projekte, zu denen etwa El Lissitzkys und Hans Arps fiktives Ausstellungsprojekt von 1924 sowie Friedrich Kieslers legendäre Theaterausstellung aus demselben Jahr zählten. In einer Installation von Nicole Six/Paul Petritsch geht die mumok Ausstellung Zeitläufen und Raumsituationen nach, in der Elemente der Moderne den Rahmen setzen. Als eine Zeit des Umbruchs in Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft ist die Moderne ein immer aufs Neue aktueller Referenzpunkt der Kunstgeschichte des 20. Und 21. Jahrhunderts wie die Arbeiten von Werner Feiersinger, Andreas Fogarasi oder Ulrike Grossarth zeigen.

Zu sehen sind etwa Werke von Giacomo Balla, Willi Baumeister, Max Ernst, Alberto Giacometti, Florence Henri, Josef Hofmann, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Yves Klein, Oskar Kokoschka, František Kupka, René Magritte, Oskar Schlemmer, Max Oppenheimer, Madame d'Ora, Pablo Picasso, Felice Rix oder Sophie Taeuber-Arp uvm.


Kuratiert von Susanne Neuburger

Ausstellungstickets: € 13,– / € 9,50