10 - 15 Jahre

Angebote zu unseren Ausstellungen für Unterstufe und Mittelschule


Die Zeit steht still

Kunstgespräch: 1,5 oder 2 Stunden

Ausstellung: Wolfgang Tillmans. Schall ist flüssig. – Fotografie – Schnappschuss oder Dokumentation – Wolfgang Tillmans

Mit dem Sucher der Kamera wählen Fotograf*innen einen kleinen Teil der Wirklichkeit aus. Alles außerhalb des Bildausschnittes bleibt verborgen. Aber wer wählt da aus? Und wozu? Ist es ein Schnappschuss? Oder eine Dokumentation? In Wolfgang Tillmans Bilderwelten gehen die Schüler*innen den Fragen nach, welche Kategorien von Bildern wir in der Ausstellung begegnen, was sie mit der Realität zu tun haben und welche Geschichten sie uns erzählen.

Während des Kunstgesprächs wird das Smartphone der Schüler*innen zum Fotografieren benutzt. Pro 2 Schüler*innen wird ein Smartphone benötigt.


Nichts geht verloren – von Zeitkapseln und Eintagsfliegen

Kunstgespräch: 1,5 oder 2 Stunden

Ausstellung Enjoy – die mumok Sammlung im Wandel – Sammeln und Archivieren – (Kunst-)Geschichte

Vieles wurde gesammelt und archiviert, nicht nur Bilder, Skulpturen und Objekte, sondern auch Dokumente, Textmaterialien und Zeitungsbilder. Welche Relikte aus der Jetztzeit werden wohl eines Tages in einem Archiv wieder auftauchen? Welches der ausgestellten Werke wird uns auch in die Zukunft begleiten? Im Kunstgespräch experimentieren wir mit verschiedenen Zeitebenen und gehen der Sammlungserzählung auf den Grund. Die Schüler*innen treffen eine eigene Auswahl an Werken für ihre Kunst-Zeitkapsel.


Schöner Schein und gute Fragen

Kunstgespräch: 1,5 oder 2 Stunden

Ausstellungsübergreifend – Fragen – Prinzipien der modernen Kunst

„Warum ist das Kunst?“, „So etwas habe ich schon mal gesehen, aber wo?“, „Wie kommt das hierher?“. In diesem Kunstgespräch starten wir mit Fragen, die sich oft stellen, wenn man zum ersten Mal eine Ausstellung mit moderner Kunst besucht. Und alle diese Fragen sind wichtig. Sie sind unsere Werkzeuge und helfen uns, die Kunstwerke genauer anzuschauen und im Gespräch Ideen zu entwickeln, was Kunst alles sein kann.

Dieses Kunstgespräch ist einerseits ideal für Erstbesuche ohne Vorkenntnisse, da es hilft, in offener Atmosphäre Barrieren zu überwinden und mit Vergnügen und Interesse Neues kennenzulernen. Zum anderen finden auch Schüler*innen mit Vorkenntnissen hier den Raum, grundlegende Fragen zu Kunst und Museum zu stellen und sich so vertiefend, neugierig damit auseinander zu setzen.


Meine Karte durch die Ausstellung

Workshop: 2 oder 3 Stunden

Ausstellungsübergreifend – Wahrnehmung und Erinnerung – Karten zeichnen

Jede*r kann Karten zeichnen! Es reicht ein X zum Markieren. Der Workshop besteht aus Gesprächen über Kunstwerke und einem praktischen Teil im Atelier, bei dem alle eine eigene Wegekarte des Ausstellungsbesuchs zeichnen. Dabei entwickeln sie individuelle Lösungen und Ausdrucksformen und verarbeiten ihre Eindrücke und Erfahrungen mit den Kunstwerken. Gefördert werden ein offener Kunstzugang, Orientierungsvermögen, das Entwickeln von Lösungsmöglichkeiten, die Wahrnehmung der eigenen Fähigkeiten und die der anderen und ein wertschätzender Austausch darüber. Auf Wunsch kann der Workshop im mumok mit einem zweiten Teil in der Schule kombiniert werden – vom Keller bis zum Dachboden.


Kunst und Körper

Workshop: 2 Stunden

Ausstellungsübergreifend – Bewegung – Körper als Ausdrucksmittel

In diesem Workshop steht das körperliche Tun im Mittelpunkt. Kunstwerke werden nachgestellt und nachempfunden. Wir verleihen ihnen Bewegung und Stimme, erstellen Wortcollagen, erfinden Geschichten und improvisieren kleine Theaterstücke oder Performances.Die gefundenen Gesten und Bewegungen stehen als unmittelbarer und gleichwertiger Kommentar zum gesprochenen Wort. So bieten sich Möglichkeiten eines direkten Zugangs zu den Kunstwerken auf einer neuen Kommunikationsebene.
Ganz nach dem Motto: A little less conversation, a little more action! Für Schulen mit mehrsprachigen Klassen besonders geeignet!


Malerei

Workshop: 2 oder 3 Stunden

Ausstellungsübergreifend – Malerei – abstrakte Experimente

In der Ausstellung diskutieren wir Werke, deren Herstellungsprozess und Erscheinungsbild sich von naturalistischen Darstellungen grundlegend unterscheidet. Was können wir sehen, wenn „nichts zu sehen ist“? Gemeinsam betrachten wir Farben, Formen, Linien, Flächen, Kratzer und Pinselhaare – vom Prinzip des Zufalls über Gefühlsausbrüche bis hin zu mathematisch berechneten Konstruktionen von Raum und Fläche. Stellt sich nur noch die Frage: Was ist ein Bild überhaupt? Im Atelier ist Platz und Raum für eigene abstrakte Experimente.


Kunst und Musik

Workshop: 2 oder 3 Stunden

Ausstellungsübergreifend – Musik und Klang– Malwerkzeuge

Wie klingt ein Gelb, welche Instrumente hören sich rot an, und welche Töne gibt ein Kunstwerk von sich? In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit der Verbindung zwischen Kunst und Musik. Die Kunstwerke unserer Sammlung sowie verschiedene Instrumente und deren Klänge inspirieren uns. Wir erfinden Klanggeschichten, komponieren Musikstücke und malen Bilder zu Musik. Für Schulen mit mehrsprachigen Klassen besonders geeignet


Cyanotypie  - Medien – Wolfgang Tillmans

Workshop: 2 oder 3 Stunden

Kunst und Fotografie

In der Ausstellung gehen wir durch Wolfgang Tillmans visuelle Welt. Der Künstler legt Fährten zu unterschiedlichsten Themen und hinterfragt in seinen Arbeiten die Grundprobleme der Fotografie. Was ist hier die Wirklichkeit? Und was die Wahrheit? Und wie passt das alles in einen Bildausschnitt? Und wie fotografiert man ohne Kamera?

In unserem Workshop setzen sich die Schüler*innen intensiv mit einem der ältesten fotografischen Verfahren auseinander: der Cyanotypie. Im Atelier sammeln wir Erfahrungen im Herstellen von fotoempfindlichen Flüssigkeiten, bereiten unser Papier selbst vor und belichten es. Wir experimentieren mit dem Faktor Zeit und der Abbildungsmöglichkeiten von Realität.