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Channelling spirits of resistance

Dohee Lee im Gespräch mit Anna Barfuss und Anke Dyes


Donnerstag, 07. Juni 2018, 17:00

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Dohee Lee, MU/巫, Foto: Pak Han

Dohee Lees künstlerische Arbeiten führen zurück auf die ursprünglich von matriarchalen Strukturen geprägte Insel Jejudo, die südkoreanische „Insel der Göttinnen“. Der dort von Frauen ausgeübte Schamanismus inspiriert eine performative und musikalische Praxis, die eindringlich Schauplätze kolonialer und misogyner Gewalt in Erinnerung ruft – um ihr entgegenzutreten, aber auch um entstandene Verletzungen zu heilen. Können patriarchale und koloniale Machtverhältnisse exorziert werden?

Dohee Lees Performanceritual MU/巫 findet am Freitag, 15. Juni im Rahmen des Deep Friday #3 bei freiem Eintritt in den Gösserhallen statt.

Dohee Lee, geboren auf der koreanischen Insel Jejudo, ist Performance-Künstlerin. Sie studierte koreanischen Tanz, Gesang und Perkussion und lebt und arbeitet seit 1998 in Oakland, Kalifornien. In ihrem multidisziplinären Schaffen verbindet sie im Schamanismus wurzelnde, traditionelle Praktiken mit zeitgenössischen Kunstformen und betont die mythischen, experimentellen, ritualistischen, theatralen und heilenden Aspekte von Kunst.

Anna Barfuss ist Künstlerin und schreibt derzeit an der Akademie der bildenden Künste über feministische Voices und widerständige Verkörperungen von Geschlecht in Musik und Bewegtbild. 2017 Atelierstipendium des BKA in London.

Anke Dyes ist Künstlerin und Kulturwissenschaftlerin. Von 2016 bis 2018 war sie Redakteurin bei Texte zur Kunst und promoviert derzeit an der Akademie der bildenden Künste über Performancediskurse.

  • In Kooperation mit den Wiener Festwochen
Freie Teilnahme