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COPE -Community Arbeit, Partizipation und Empowerment

Kunst bringt Menschen zusammen


Wir leben in einer Zeit, in der Rassismus und Islamophobie in unterschiedlichen Formen auch in Europa auf dem Vormarsch sind. Mit COPE wollen wir Hass und Vorurteilen entgegenwirken. Das mumok ist ein Ort der Begegnung, wo Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, Communities und Gesellschaftsschichten zusammenkommen und gemeinsam an künstlerischen Aktivitäten teilnehmen. Im Fokus dieser Begegnungen stehen Dialog und Austausch, verbal oder auch nonverbal über Kunstwerke und Ideen künstlerischer Arbeit. Unser Ziel ist es durch gemeinsames Handeln Vorurteile und Ängste abzubauen.

Das mumok bietet im Rahmen des Projekts COPE einen Raum, wo Ideen, Erfahrungen, aber auch Ängste und Vorurteile Platz haben. Das gemeinsame Tun findet auf Augenhöhe mit Kunstvermittler_innen und anderen Museumsmitarbeiter_innen statt. Wir haben Methoden entwickelt um gemeinsam zu arbeiten, zu reden und einander besser kennen-und verstehen zu lernen. Mit COPE wollen wir einen wichtigen und vor allem nachhaltigen Beitrag für unser Miteinander leisten.

Aktuelle Projekte

Weltbilder
Unter dem Titel WeltBilder lädt das mumok monatlich zur offenen Kunstwerkstatt und bietet damit Menschen jeder Herkunft, mit und ohne Migrationshintergrund, einen kreativen Ort der Begegnung und des Austausches. Alle, die mitmachen möchten, sind willkommen – auch regelmäßig. Während des dreistündigen Workshops lernen sich die Teilnehmer_innen zunächst kennen und unternehmen anschließend einen kurzen gemeinsamen Ausflug in eine der aktuellen Ausstellungen. Danach entsteht beim gemeinsamen künstlerischen Arbeiten im mumok Atelier die Möglichkeit, verschiedene Weltbilder kennenzulernen, Horizonte zu erweitern, neue Ideen zu entwickeln und Freundschaften zu knüpfen. Dabei soll nicht das „Fremde“ in ein bestehendes System integriert, sondern eine Bereicherung für alle Seiten geschaffen werden.
Die Kunst gibt in diesem Workshopformat den ersten Impuls, durch den viele der Teilnehmer_innen den Schritt wagen, sich über ihr Leben und ihre Erfahrungen in Österreich auszutauschen. Kommunikation und ungezwungenes gegenseitiges Kennenlernen stehen dabei im Vordergrund. Oft bedarf es jedoch gar nicht vieler Worte, um sich näherzukommen. Wer möchte, kann auch ganz für sich und in Ruhe beim Arbeiten abschalten und die Sorgen des Alltags vergessen. So entstehen im Laufe des Nachmittags innerhalb kürzester Zeit außergewöhnliche Kunstwerke – davon jedes so einzigartig wie die Geschichten der Menschen, die sie geschaffen haben.

Singen im mumok
Unter Einhaltung aller im Moment geltenden Sicherheitsbestimmungen treffen sich Frauen aus verschiedenen Kulturen und gesellschaftlichen Gruppen, die Lust am Singen haben. Vorkenntnisse oder besondere Begabungen sind nicht notwendig. Gemeinsam mit der Chorleiterin Diana Rasina geht es ums Ausprobieren, Kennenlernen von Liedern aus verschiedenen Kulturen und Sprachen bei denen wir uns näherkommen. Frauen erheben die Stimme! - momentan im Freien, aber hoffentlich bald auch wieder in den Ausstellungsräumen des mumok. Jede ist eingeladen mitzumachen.

LATAR DO
Sport im mumok, warum nicht! Gemeinsam mit dem Latar Do Meister Adam Bisaev laden wir ein zum Kennenlernen und gemeinsamen Training am 7.11. in den Hofstallungen des mumok. Latar Do wurde in Österreich entwickelt und ist eine Mischung aus Karate, Judo, Boxing und Jiu-Jitsu, ein Sport aus vielen Kulturen und Traditionen. Fürs Mitmachen sind keine Vorkenntnisse oder besondere Fitness notwendig: Wir arbeiten mit Abstand und Respekt mit unseren Körpern und erproben neue Bewegungen. Im Anschluss machen wir in Kleingruppen einen Blitzbesuch im mumok. Mindestalter 16 Jahre.

Lies Deine Geschichte
In Kooperation mit story.one laden wir ein zum Vorlesetag: Die Welt ist voller Geschichten und ein paar davon erzählt die Kunst. story.one ist eine Plattform, die Geschichten und Erfahrungen sammelt und alle dazu ermuntert zu Autor*innen ihrer eigenen Geschichte zu werden. Nicht im virtuellen Raum, sondern vor Kunstwerken im mumok laden wir Sie ein Ihre vorzulesen. An einem Tag füllen wir das mumok mit Geschichten zum Zuhören und Teilhaben.

Mit diesem Projekt möchten wir nicht nur unterschiedliche Communities ins Museum einladen, sondern auch die Möglichkeit bieten bei Bedarf eine Beratung in Anspruch zu nehmen: Beim Ausfüllen von amtlichen Formularen, Amtswegen oder dem Finden der richtigen Ansprechpartner_innen für diverse Anliegen. Diese Beratung kann bei Frau Mares-Altinok entweder telefonisch unter der Nummer: 0699 10010822 oder per Mail unter uemit.mares-altinok@mumok.at vereinbart werden.

Leider mussten wir aufgrund der COVID-19 Prävention unsere Aktivitäten vorerst einstellen. Schreiben Sie uns bitte trotzdem oder rufen Sie uns bei Interesse an. Für Informationen zu den nächsten Terminen stehen wir gerne zur Verfügung!

COPE ist ein zweijähriges Projekt, das von Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert und in Kooperation mit CARITAS DER ERZDIOZESE WIEN –HILFE IN NOT, NOMADA Poland, MAREENA Slovakia und dem mumok Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien durchgeführt wird.

Projektlaufzeit: Februar 2020 –Ende Jänner 2022

Stefanie Fischer, Beate Hartmann, Ivan Jurica, Ümit Mares-Altinok, Mikki Muhr, Patrick Puls, Jörg Wolfert

Funded by the European Union’s Rights, Equality