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Better Talked About Than Seen

Das Andy-Warhol-Film- und Diskussionsprogramm

 

Fast 30 Jahre nach Andy Warhols Tod ist sein filmisches OEuvre immer noch nicht vollständig erschlossen. Seit den 1980er-Jahren arbeiten das Museum of Modern Art und das Whitney Museum of American Art kontinuierlich und unermüdlich „am größten Archivforschungsprojekt in der Geschichte des amerikanischen Avantgarde-Kinos“. Nachdem Warhol 1972 seine Filme selbst der Öffentlichkeit entzogen hatte, konnte er davon überzeugt werden das Unterfangen der beiden Museen zu unterstützen. Nichtsdestotrotz muss davon ausgegangen werden, dass seine Filme zu Lebzeiten nur selten oder fernab der Öffentlichkeit gezeigt wurden – daran hat sich bis zum heutigen Tag kaum etwas geändert. Wie Warhol selbst so passend formulierte: „They’re better talked about than seen“ (Flash Art, April 1987). Im Rahmen der Ausstellung ANDY WARHOL EXHIBITS a glittering alternative stellt das Programm Better Talked About Than Seen Warhols filmisches OEuvre in den Fokus: Anhand einer spezifischen Auswahl von Filmen und ausgehend von aktuellen Forschungsansätzen – von Expert_innen wie Donna De Salvo, Neil Printz, Claire K. Henry, Maja Naef sowie Susanne Sachsse und Marc Siegel – geht es auch um eine historische sowie diskursive Kontextualisierung. Anders gesagt: Es geht nicht nur um das Zeigen, sondern auch um das Sprechen über die Filme.