10 - 15 Jahre

Angebote zu unseren Ausstellungen für Unterstufe und Mittelschule


POP – FEST – HALTEN: Dinge erzählen viel.

Kunstgespräch:  1,5 oder 2 Stunden

ANDY WARHOL EXHIBITS – Pop Art –  Alltagsgegenstände - Display

In der Pop Art „poppen“ einfache Dinge als Kunstwerke auf. Und Dinge können viel erzählen, das wissen wir aus eigener Erfahrung. Dieses Kunstgespräch verbindet diese beiden Phänomene und auch wir verwenden einfache sowie persönliche Dinge, um in den Ausstellungsräumen verschiedene Zugänge zu Pop Art zu entdecken. Ein erster Einstieg auch für eine weiterführende Beschäftigung in der Schule.


Einzeln oder Viele – die Menge macht´s?

Workshop: 2 oder 3 Stunden

ANDY WARHOL EXHIBITS – Pop Art – Serie - Siebdruck

Nach einem dialogischen Einstieg in Thematiken rund um die Pop Art beschäftigen sich die Schüler*innen im Atelier des mumok mit Siebdruck auf Stoff und/oder Papier und fertigen Einzel- und Seriendrucke an. So entstehen individuelle Einzelstücke und eine Tapete für die Klassenwand. Dabei entdecken sie Effekte seriellen Arbeitens und mehrschichtigen Druckens. 


Die Stadt, das Land, das Vieh und der Paradeiser

Kunstgepräch: 1,5 oder 2 Stunden

Workshop: 2 oder 3 Stunden

Gelebt – Ingeborg Strobl - Zwischen Alltag und Kunst – Ökologie und Konsum - Plakate

Ingeborg Strobl untersucht in ihren Arbeiten die Beziehungen, Wechselwirkungen und Veränderungen zwischen Mensch und Umwelt. Ihre Themen zum Verhältnis von Mensch und Tier sind ebenso aktuell wie Fragen zur Ökologie, zu Ess- und Konsumgewohnheiten. Strobls Arbeiten bieten daher Anregungen für Gespräche und Aktivitäten nicht nur im Rahmen des BE- Unterrichts, sondern können auch interdisziplinär eingesetzt werden.

Ausgehend von den verschiedenen künstlerischen Methoden bei Ingeborg Strobl arbeiten die Schüler_innen im Atelier mit verschiedenen Techniken; sie stellen Plakate her, um ihre Beobachtungen und Anliegen zum Ausdruck zu bringen.


Schöner Schein und gute Fragen

Kunstgespräch: 1,5 oder 2 Stunden

Ausstellungsübergreifend – Fragen – Prinzipien der modernen Kunst

„Warum ist das Kunst?“, „So etwas habe ich schon mal gesehen, aber wo?“, „Wie kommt das hierher?“. In diesem Kunstgespräch starten wir mit Fragen, die sich oft stellen, wenn man zum ersten Mal eine Ausstellung mit moderner Kunst besucht. Und alle diese Fragen sind wichtig. Sie sind unsere Werkzeuge und helfen uns, die Kunstwerke genauer anzuschauen und im Gespräch Ideen zu entwickeln, was Kunst alles sein kann.

Dieses Kunstgespräch ist einerseits ideal für Erstbesuche ohne Vorkenntnisse, da es hilft, in offener Atmosphäre Barrieren zu überwinden und mit Vergnügen und Interesse Neues kennenzulernen. Zum anderen finden auch Schüler*innen mit Vorkenntnissen hier den Raum, grundlegende Fragen zu Kunst und Museum zu stellen und sich so vertiefend, neugierig damit auseinander zu setzen.


Das Kunstwerk kommt zur Sprache oder die Sprache zum Kunstwerk?

Workshop: 2 oder 3 Stunden

Ausstellungsübergreifend – Sprache als Material - Sprachförderung

Die Beziehungen zwischen Kunst und Sprache sind vielfältig. Welches Vokabular kann in Zusammenhang mit moderner Kunst verwendet werden? Deutsch, Slang, Dialekt oder Fremdsprachen? Was verraten Schriftbild und Wortklang über den Wortsinn? Und was passiert, wenn Sprache zum Material wird? Wenn Wörter zu Bausteinen und Silben zu Codes werden, die formen, verknüpfen und gestalten lassen? Ausgehend von subversiven Praktiken, ähnlich den Methoden der Dadaisten, verwenden die Schüler_innen in der Ausstellung Sprache abseits sozialer Festschreibungen und normierter Pfade. Im Atelier arbeiten wir mit diesem Sprachmaterial weiter.
Das Angebot dient der Sprachförderung und Sprachaufmerksamkeit und macht die Schüler_innen gleichzeitig zu aktiven und reflektierten Produzent_innen.


BildWortWortBild

Workshop: 2 oder 3 Stunden

Ausstellungsübergreifend – Wortbilder – Sprach- und Bildanalyse

Angeregt von Einstiegsbeispielen aus DADA, konkreter Poesie, Graffiti und ähnlichem werden die Schüler_innen eingeladen schriftlich/bildliche Darstellungsformen zu Kunstwerken der aktuellen Ausstellung zu gestalten. Sie gehen Fragen nach: Wie kann ich Inhalte verstärken? Wie Doppeldeutigkeiten aufdecken? In diesem Workshop experimentieren die Schüler_innen mit Wortbildern, Buchstabenformen, Schriftzügen und Ausdrucksweisen. Sie analysieren spielerisch Sprache und Bild, Inhalt und Form.


Meine Karte durch die Ausstellung

Workshop: 2 oder 3 Stunden

Ausstellungsübergreifend – Wahrnehmung und Erinnerung – Karten zeichnen

Jede_r kann Karten zeichnen! Es reicht ein X zum Markieren. Der Workshop besteht aus Gesprächen über Kunstwerke und einem praktischen Teil im Atelier, bei dem alle eine eigene Wegekarte des Ausstellungsbesuchs zeichnen. Dabei entwickeln sie individuelle Lösungen und Ausdrucksformen und verarbeiten ihre Eindrücke und Erfahrungen mit den Kunstwerken. Gefördert werden ein offener Kunstzugang, Orientierungsvermögen, das Entwickeln von Lösungsmöglichkeiten, die Wahrnehmung der eigenen Fähigkeiten und die der anderen und ein wertschätzender Austausch darüber. Auf Wunsch kann der Workshop im mumok mit einem zweiten Teil in der Schule kombiniert werden – vom Keller bis zum Dachboden.


Kunst und Körper

Workshop: 2 Stunden

Ausstellungsübergreifend – Bewegung – Körper als Ausdrucksmittel

In diesem Workshop steht das körperliche Tun im Mittelpunkt. Kunstwerke werden nachgestellt und nachempfunden. Wir verleihen ihnen Bewegung und Stimme, erstellen Wortcollagen, erfinden Geschichten und improvisieren kleine Theaterstücke oder Performances.Die gefundenen Gesten und Bewegungen stehen als unmittelbarer und gleichwertiger Kommentar zum gesprochenen Wort. So bieten sich Möglichkeiten eines direkten Zugangs zu den Kunstwerken auf einer neuen Kommunikationsebene.
Ganz nach dem Motto: A little less conversation, a little more action! Für Schulen mit mehrsprachigen Klassen besonders geeignet!


Malerei

Workshop: 2 oder 3 Stunden

Ausstellungsübergreifend – Malerei – abstrakte Experimente

In der Ausstellung diskutieren wir Werke, deren Herstellungsprozess und Erscheinungsbild sich von naturalistischen Darstellungen grundlegend unterscheidet. Was können wir sehen, wenn „nichts zu sehen ist“? Gemeinsam betrachten wir Farben, Formen, Linien, Flächen, Kratzer und Pinselhaare – vom Prinzip des Zufalls über Gefühlsausbrüche bis hin zu mathematisch berechneten Konstruktionen von Raum und Fläche. Stellt sich nur noch die Frage: Was ist ein Bild überhaupt? Im Atelier ist Platz und Raum für eigene abstrakte Experimente.


Kunst und Musik

Workshop: 2 oder 3 Stunden

Ausstellungsübergreifend – Musik und Klang– Malwerkzeuge

Wie klingt ein Gelb, welche Instrumente hören sich rot an, und welche Töne gibt ein Kunstwerk von sich? In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit der Verbindung zwischen Kunst und Musik. Die Kunstwerke unserer Sammlung sowie verschiedene Instrumente und deren Klänge inspirieren uns. Wir erfinden Klanggeschichten, komponieren Musikstücke und malen Bilder zu Musik. Für Schulen mit mehrsprachigen Klassen besonders geeignet