HS, KMS & AHS Unterstufe

Vermittlungsangebote für HS, KMS und AHS Unterstufe

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Kunstgespräch 1,5 oder 2 Stunden, Ausstellung Claes Oldenburg
Der Künstler Claes Oldenburg erforschte die Beziehung zwischen Wertvollem und Wertlosem. Bei seinen Stadtspaziergängen sammelte er «urbanes Strandgut», welches er in «Solidarität mit dem Dreck der Straße» zu Kunst weiter verarbeitete. In seinen Stores und Schaufenstern stellte Oldenburg die gefundenen Objekte neben nachgemachten Pro dukten aus. Der Blick durch ein Schaufenster oder in eine Glasvitrine stellt jenes «magische Begehren» her, welches uns veranlasst, bestimmte Dinge zu kaufen. Wir beschäftigen uns mit Fragen nach der Inszenierung von Waren und Produkten, aber auch nach Marken, Logos und der Welt des Konsums. Mit einem selbst entwickelten Warenkatalog streifen wir durch die Ausstellung und gehen windowshoppen.

Oldenburgs Stadtnatur

Workshop 2 oder 3 Stunden, Ausstellung Claes Oldenburg
In einem kurzen Rundgang setzen wir uns mit Oldenburgs Installationen The Street und The Store auseinander. Wir sehen seine Notebook pages mit Notizen flüchtiger Stadtwahrnehmungen und seine spektakulären Soft Sculptures, die alltägliche Gebrauchsgegenstände einer Metamorphose unterziehen. Inspiriert von den Darstellungen des Großstadtlebens, der Konsumartikel, der Werbewelt und Massenware lassen wir im Atelier an verschiedenen Stationen eine Installation entstehen, ein Panorama unserer gegenwärtigen Stadtlandschaft und Kons umgesellschaft – als Schablonenzeichnung, Gekritzel, Graffiti oder Schrift und als Collage bzw. Assemblage, mittels Reißen, Kleben, Schneiden, Zerknüllen und Nähen.

Druckwerkstatt Factory

Workshop Dauer 2 oder 3 Stunden, Ausstellung Pop Art
Mit der seriellen Produktion als künstlerischer Arbeitsweise übten die KünstlerInnen der Pop Art Kritik am traditionellen Kunstbegriff, der auf Einmaligkeit und Originalität des von KünstlerInnenhand geschaffenen Werks basierte. Zugleich hinterfragten sie die Funktionsweisen von Werbung und Zeitungsbildern, die unzählige Male vervielfältigt die alltägliche Bildsprache prägten und eine neue visuelle Kultur schufen. Nach einem kurzen Besuch der Pop Art Ausstellung experimentieren wir im Atelier mit unterschiedlichen Techniken der Reproduktion – mit Monotypie, Schablonenund Materialdruck.

Es war einmal in Amerika ...

Kunstgespräch 1,5 oder 2 Stunden, Ausstellung Pop Art
Bunt, plakativ, mit grellen Farben und unter Verwendung neuer Materialien ist die Kunst der Pop Art. Wie erleben KünstlerInnen der Nachkriegszeit und der 1960er Jahre in Europa und den USA die Alltagswelt des Konsums, der Werbeslogans, der Massenwaren und Superstarkonstruktionen? Welches Bild schaffen die KünstlerInnen von ihrer Zeit und welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es zwischen Europa und Amerika? Im Kunstgespräch beschäftigen wir uns anhand ausgewählter Beispiele mit Themen wie Unikat, Serie, Reproduktion, Multiple, Ikonen, Konsum, Alltag und der Erweiterung des traditionellen Leinwandbildes.

Kunst macht Sprache los – oder umgekehrt?

Kunstgespräch Dauer 1,5 Stunden oder 2 Stunden, zu allen Ausstellungen
Wer kann Französisch, Türkisch, Polnisch, Kroatisch, Englisch oder eine andere Sprache? Welche Worte stehen im Zusammenhang mit moderner Kunst? Was verraten Schriftbild und Wortklang über den Wortsinn?
Das Potential an Sprachen, das heute an Schulen zu finden ist, wird für das Erlernen von Sprachen der ganzen Klasse genutzt. Das Angebot fördert die Freu de und das Bewusstsein für das Lernen verschiedener Sprachen und zeigt Lehrenden und Lernenden die speziellen Möglichkeiten, die sich über die Kunstbetrachtung ergeben.

Frage-Zeichen?

Workshops im Rahmen der Vermittlungsinitiative*
Dauer 2 oder 3 Stunden, zu allen Ausstellungen
Das Projekt Frage-Zeichen? basiert auf dem gemeinsamen Austausch zwischen Gehörlosen und Hörenden und stellt die Frage, ob und wie (über) Kunst kommuniziert werden kann.
Neu: Gehörlose SchülerInnen erproben gemeinsam mit einer gehörlosen Künstlerin und hörenden KunstvermittlerInnen performative Kommunikationsformen als Zugang zu moderner Kunst. Gemeinsam wird ein Vermittlungsangebot für gehörlose und hörende SchülerInnen entwickelt, das ab 2012 für alle Schulklassen im mumok gebucht werden kann.

Hier, da und dazwischen

Workshop Dauer jeweils 3 Stunden im mumok und in der Schule
Hier, da und dazwischen ver knüpft den Museumsbesuch und Kunstwerke mit der Schule und dem städtischen Raum durch schrittweise auf gebaute Übungen des Kartierens.
Zunächst wird das mumok erkundet, in einem zweiten Termin gemeinsam die Schule erforscht. Die SchülerInnen entwickeln persönliche Wegskizzen von Orten und Räumen, in die sie Entdeckungen, Eindrücke und Erinnertes einzeichnen. Im Zeichnen werden Eindrücke «verdaut», beim Sprechen über die Karten und das Verzeichnete der sprachliche Ausdruck gefördert, SchülerInnen mit schwächeren Deutschkenntnissen unterstützt.

* Die Projekte werden im Zusammenhang der Vermittlungsinitiative
   Kulturvermittlung mit Schulen in Bundesmuseen 2010 vom
   Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur gefördert und
   von Kultur- Kontakt Austria beratend begleitet.
   Alle Angebote im Rahmen der Vermittlungsinitiative sind für
   SchülerInnen kostenlos!