Florian Pumhösl
Entwurf für einen Raum mit mehr als einer Videoprojektion ist ein selektives Stadtporträt, die Architektur in den Aufnahmen stammt überwiegend aus der Mitte des 20. Jahrhunderts. Die drei Videosequenzen werden synchron auf drei im Raum verteilte Bildschirme projiziert, eine vorgegebene Blickrichtung wie im Kinosaal, ist nicht erkennbar. 'Im Mittelpunkt der Installation stehen 'Architekturaufnahmen' in Kampala und Jinia, Uganda. Sie beschäftigt sich einerseits mit der Bestandsaufnahme modernistischer Planungen, ihrer architektonischen Anatomie und den historischen Verläufen, die ihnen eingeschrieben sind; zum anderen wird speziell in dieser Produktion über Verhältnisse zwischen filmischen und architektonischen Blickperspektiven nachgedacht. Die in den afrikanischen Städten aufgenommenen Bildsequenzen verstehen sich weniger als postkolonialistische Architektur-Dokumentationen, denn als visuelle Experimentfolgen, die erzeugt wurden, um die Herstellung räumlicher Orientierung selbst zu analysieren.' (Georg Schöllhammer)


