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Pop-Art

Pop-Art ist eine Kunstrichtung vor allem in der Malerei, die Mitte der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts unabhängig voneinander in England und den USA entstand und in den 60er Jahren zur herrschenden künstlerischen Ausdrucksform aufstieg. Die Motive sind der Alltagskultur, der Welt des Konsums, den Massenmedien und der Werbung entnommen.

Innerhalb der Pop-Art kann man zwei verschiedene Grundhaltungen ausmachen: Zum einen eine anfängliche Begeisterung für den nach dem 2. Weltkrieg wiedererlangten Wohlstand und die damit verbundene Konsumgesellschaft (z.B. Claes Oldenburg, Mouse Museum; Mel Ramos, Batmobile), zum anderen eine kritisierende Haltung (Andy Warhol, Orange Car Crash; Robert Indiana, Love Rising - Black and White Love. For Martin Luther King).

In den USA wurde Pop-Art als bewusste Abwehr von der Malerei des abstrakten Expressionismus verstanden bzw. dieser mit realen Objekten (Robert Rauschenberg) und konkreten Bedeutungen (Jasper Johns) uminterpretiert. Alltagssituationen (George Segal) können ebenso Ausgangspunkt für Gestaltungen der Pop-Art sein wie Werke aus der Kunstgeschichte (Roy Lichtenstein, The Red Horseman).

In Europa wurde die amerikanische Pop-Art in größerem Umfang erstmals 1968 auf der vierten Documenta in Kassel ausgestellt. Dort erwarb das Sammlerehepaar Peter und Irene Ludwig große Werkblöcke, die später zum Teil in die Österreichische Ludwigstiftung eingebracht wurden und nun mit zu den bedeutendsten Arbeiten der Sammlung des mumok zählen.