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Nouveau Réalisme

Der Nouveau Réalisme ist eine Bewegung um jene Künstler, die am 27. Oktober 1960 in Paris mit dem Kritiker und Theoretiker Pierre Restany die Gründungserklärung der Neuen Realisten unterschrieben haben: Arman, François Dufrêne, Raymond Hains, Yves Klein, Martial Raysse, Daniel Spoerri, Jean Tinguely und Jacques de la Villeglé. César, Mimmo Rotella, Niki de Saint-Phalle, Gérard Deschamps und Christo schlossen sich später der Bewegung an.

Die Mitglieder hatten sich zum Ziel gesetzt (und hierin den Bestrebungen der Vertreter der amerikanischen Pop-Art durchaus entsprechend), den erhabenen Status der bildenden Kunst zu sprengen und - in Abkehrung zur abstrakten, informellen Kunst - mit neuen Techniken und Materialien die Realität des täglichen Lebens in die Kunst zu integrieren und trugen so maßgeblich an der Entwicklung der Objektkunst und den frühen Formen der Aktionskunst bei.

Der Nouveau Réalisme ist einer der Schwerpunkte der 1978 vom mumok erworbenen Sammlung Hahn, in der alle 13 Künstler mit wichtigen Werkgruppen vertreten sind. Ebenso bedeutend in diesem Sammlungsblock sind die Arbeiten von Künstlern der Fluxus Bewegung. Fluxus ist eine Kunstrichtung, die 1962 ins Leben gerufen und besonders von Künstlern wie Joseph Beuys, Nam June Paik, George Maciunas, George Brecht und Dick Higgins geprägt wurde.

Der Begriff Fluxus steht für einen fließenden Übergang zwischen Kunst und Leben. Häufig ist Fluxus durch collageartig komponierte Geschehensabläufe gekennzeichnet, auch als „Konzert"? bezeichnet, weil akustische, choreographische und musikalische Ausdrucksformen darin einfließen.