Peter Eisenman
Eine Veranstaltung des Passagen-Forums in Kooperation mit dem MUMOK
19.00 Uhr
Eintritt frei
Peter Eisenman ist nicht nur einer der provozierendsten Architekten der Gegenwart, er gehört darüber hinaus bereits seit den 70er Jahren zu den international führenden Architekturtheoretikern. Ausgehend von Foucaults Grundthese der Dezentrierung des Subjekts und Derridas Kritik der Präsenz arbeitet Eisenman seit zwei Jahrzehnten an einer Überwindung der Metaphysik in der Architektur, welche ihm zufolge bis heute nur einen stilistischen, jedoch keinen konzeptionellen Begriff der Moderne hervorgebracht hat. Spätestens seit dem Holocaust-Mahnmal in Berlin ist Peter Eisenman einer breiten Öffentlichkeit in Deutschland als Architekt bekannt.
Anlässlich des 21 jährigen Bestehens des Passagen Verlags setzt dieser Vortrag die Reihe von Einzel- und Themenveranstaltungen, die das Passagen Forum gemeinsam mit kulturellen Einrichtungen wie dem MUMOK organisiert, fort.
Vortrag in englischer Sprache.
Titel von Peter Eisenman bei Passagen:
Ins Leere geschrieben. Schriften & Interviews
The Architecture of the Disaster
Aura und Exzess. Zur Überwindung der Metaphysik der Architektur. Essays und Gespräche 1976-1994


