Architektur muss brennen!

Anlässlich der Ausstellung 'Performative Körper utopische Architekturen um ´68' 03.12.2008

Ort: Rote Bar Volkstheater, Neustiftgasse 1, 1070 Wien

22.00 Uhr
Eintritt frei

Die sechziger Jahre. Zeit der Revolten und der Gesellschaftskritik. Junge Wilde sogar in Österreich. Vor allem in der  Architektenszene. Architektur ist Erotik, ist Leben. Architektur ist alles. Die ganze Existenz Radikale Konzepte. Kreative Kollektive mit fantasievollen Namen wie Salz der Erde, Missing link, Zünd up, Coop Himmelb(l)au, Haus-Rucker-Co, spur wien. Ein Auftreten wie Rockbands mit Happenings und Performances, mit Festen und Manifesten. Was ist aus den Stadtutopien und den Konzepten einer erweiterten Architektur und ihren Verfechtern geworden? In der Roten Bar treten sie gemeinsam auf, lesen aus ihren Texten, sprechen über ihre Visionen von damals und die Realitäten von heute. Was wurde bewirkt? Was ist gescheitert? Und woran?

Volkstheater Schauspieler Erwin Ebenbauer liest Texte von Günther Feuerstein, Friedrich Hundertwasser, Arnulf Rainer und Markus Prachensky.
 
Fest der Manifeste mit:

Fritz Achleitner
Hans Hollein
Timo Huber
Adolf Krischanitz 
Günter Zamp Kelp
Günther Feuerstein
 
Moderation: Edelbert Köb, Direktor des MUMOK