Gregg Bordowitz
16.10., 19.00 Uhr
Einführungsvortrag: Gregg Bordowitz
Besitzt ein Bild seinen eigenen Willen? Diese Frage erscheint absurd, ist aber dennoch berechtigt. Jedes Kunstwerk bringt in gewisser Weise eine eigene Intention zur Geltung: es verführt, zieht sich zurück, belohnt und bestraft. Es handelt. Wie ist das möglich? Um diesen Fragen näher zu kommen werden verschiedene Zugänge betrachtet, wie Malerei den/die Betrachter/in emotional berührt. Weiters soll überlegt werden, wie Gemälde in einer digitalisierten Lebenswelt wahrgenommen werden: Malerei wird digital archiviert und ist im Internet verfügbar. In Galerien schaffen wir uns mit dem iPod unseren eigenen Soundtrack. Mit dem Handy fotografieren wir die Bilder in Museen und schicken sie an Freunde. Was teilen wir mit unseren Freunden? Inwiefern beeinflusst unsere Musikauswahl das, was wir da sehen?

