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Mothers of Invention

Where is Performance coming from 06.12.2003-01.02.2004

Eröffnungskonzert mit SV Damenkraft 
05.12., 20.30 Uhr

Danica Miniæ
Media, Art and Gender
06.12., 16.00 Uhr
Danica Miniæs Vortrag besteht aus zwei Teilen: zunächst präsentiert die Künstlerin eine Auswahl Gender bezogener Kunstwerke aus Serbien und diskutiert Möglichkeiten, wie Künstlerinnen Verbindungen zu ihrem sozio-politischen Umfeld und zu feministischen Positionen herstellen. Im zweiten Teil stellt sie ihr Projekt Media, Art and Gender vor, das in Kooperation mit der H.arta group aus Rumänien realisiert wurde. Das Projekt involviert junge Künstlerinnen aus Serbien und Rumänien, die in ihren experimentellen Arbeiten Massenmedien auf geschlechtsspezifische Implikationen untersuchen.

Kirsten Dufour
Solidarity 
06.12., 17.00 Uhr
Ein Vortrag von Kirsten Dufour, einem Mitglied des CANONCLUB, einer Gruppe aus zehn Studentinnen der Royal Academy in Kopenhagen, die sich in den siebziger Jahren gegen das traditionelle Bildungssystem auflehnten. Der Club gab ein Manifest heraus und gründete eine 'Klasse' ohne Professoren, den CANONCLUB. Die Frauen der Gruppe organisierten unter anderem eine Ausstellung mit dem Titel  7 WOMEN IMAGES, eine 14-tägige performative Installation. Anhand von dokumentarischen Videoaufnahmen wird Kirsten Dufour die Ziele und Vorstellungen der Frauenbewegung der 70er Jahre thematisieren. Davon ausgehend wird sie Möglichkeiten feministisch-aktivistischer Praktiken in einem zeitgenössischen gesellschaftlichen Kontext hinterfragen.

Wolfgang Müller     
Neues von der Elfenfront oder Meine Begegnungen mit dem Odinshühnchen und Elisa Alfredsdóttir 
06.12., 18.00 Uhr
In sieben Jahren, von 1980-1987, entstand das vielfältige Werk der Berliner Gruppe 'Die Tödliche Doris', eine der einflussreichsten KünstlerInnengruppen der achtziger Jahre. Ausgehend von Musik nutzte sie alle Sparten der Kunst wie Malerei, Plastik, Fotografie, Performance, Video, Literatur und das Medium Film.
In einem Diavortrag mit musikalischen Einlagen berichtet Wolfgang Müller, Autor, Musiker, Künstler und Mitglied der Tödlichen Doris, u.a. von seinen Begegnungen mit der ersten Vorsitzenden des isländischen Transvestitenverbandes, Elisa Alfredsdóttir, einem Interview mit der Sexologin Jóna Jónsdottir und der Beteiligung am Gay Pride 2002.

Martha Wilson
Going virtual
06.12., 19.00 Uhr
Die Performance-Künstlerin Martha Wilson ist auch Direktorin von 'Franklin Furnace', einem von ihr 1976 gegründeten alternativen Kunstraum in New York. In ihrem Vortrag gibt sie einen Überblick über die Geschichte dieser Non-profit-Einrichtung und spannt den Bogen von Künstlerbüchern, temporären Installationen und Performance-Kunst, die in Echtzeit und im realen Raum präsentiert wird, bis hin zu Beispielen für 'Live-Kunst im Internet'. Ziel dieser Aktivitäten es ist, die Rolle von Franklin Furnace als Plattform der  Kommunikation künstlerischer Ideen nach außen zukunftsweisend fortzuführen.

Minimal Club - Elfe Brandenburger, Sabeth Buchmann, Stephan Geene, Mano Wittmann
ihr wert; sein (1985 + 2010)
06.12., 20.00 Uhr
Die 1983 gegründete KünstlerInnengruppe Minimal Club setzt sich auf verschiedenen Ebenen, in Ausstellungen, Theateraufführungen und Texten, kritisch mit Themen der Medientheorie, Kunst und Biotechnologie auseinander. In einer Performance erzählen Sabeth Buchmann, Stephan Geene und Mano Wittmann anhand von Textausschnitten, Kommentaren, nachträglichen theatral-elektronischen Animationen (negatives Theater) sowie videoarchivarischem Material die Geschichte des Minimal Club.

Terre Thaemlitz
Thaemlitz 101
06.12., 21.30 Uhr im Auditorium
Terre Thaemlitz ist in Europa vor allem als Produzent elektronischer Musik bekannt. Er spricht über die Very Fucking Eikaiwa-Workshops in der Uplink Factory von Tokio, in denen Thaemlitz westliche Identitätskonstrukte im Spannungsfeld mit der japanischen Kultur präsentiert und dekonstruiert. Anschließend wird der Kurzfilm Interstices (2001) - Zwischenräume - gezeigt, in dem die Überschneidungen und Differenzen von sexuellen Orientierungen und kulturell definierten Geschlechterrollen thematisiert werden.

Judith Hopf
supersalons - im Zentrum immer eine Dame
07.12., 16.00 Uhr
In ihrem Vortrag nimmt Judith Hopf Bezug auf die von ihr 1996 in Berlin initiierten 'supersalons', zu denen sie in den folgenden Jahren in unregelmäßigen Abständen Frauen aus dem Kunst-, Musik- und Modedesignbereich einlud. Die Salons fungierten, so Judith Hopf, als ein 'leeres Zentrum', das Auseinandersetzungen und Situationen ermöglichen sollte, die sich nicht in der Logik des Kunstbetriebs 'zentralisieren' lassen.

Inga Svala Thorsdottir
BORG
07. 12., 17.00 Uhr
Die aus Island stammende Künstlerin Inga Svala Thorsdottir spricht über den 'Entwurf für BORG': Vor drei Jahren begann Inga Svala Thorsdottir mit der Planung der fiktiven Millionenstadt BORG, die auf dem heute nur wenig bewohnten Borgafjördur, nordöstlich der isländischen Hauptstadt Reykjavik gebaut werden soll: 'BORG bezeichnet eine Idee für eine urbane Gesellschaft, von der ich meine, daß sie für Island und die Isländer von Nutzen sein könnte.'

Annette Wehrmann
Orte des Gegen
07.12., 18.00 Uhr
Die Hamburger Künstlerin Annette Wehrmann wird anhand eines Diavortrags und einer Stadtführung in Form einer Demonstration 'Orte des Gegen' in Hamburg, Stuttgart, Wien und BORG nachweisen. Annette Wehrmann untersucht Orte, die nicht an einen Zweck gebunden sind, funktionslos und damit etwas freisetzen, was nicht den gesellschaftlichen Zwängen entspricht: 'Der Ort des Gegen nimmt genau genommen keinen Ort ein. Er kann an allen Ecken und Enden der Stadt auftauchen. Der Ort des Gegen steht quer zu allen stadtplanerischen und sonstigen strukturierenden Bemühungen.'

Mary Beth Edelson
Nomadic Community: International Feminist Collaboration of the ‘70s and Finding Community in 2004
07.12., 19.00 Uhr
Mary Beth Edelsons performative Präsentation gliedert sich in zwei Teile. Der erste Teil (1977-1979) beleuchtet die 'International Collaborative Feminist Group' (ICFG) sowie die spezifischen Herausforderungen, die im Zuge ihrer Zusammenarbeit an dem Projektvorschlag für das Centre Pompidou in Paris, den die fünf Künstlerinnen aus verschiedenen Kulturen über große Distanzen hinweg zu realisieren versuchten, aufgetaucht sind (Nil Yalter/Türkei und Paris, Ulrike Rosenbach/Köln, Suzanne Lacy/Los Angeles, Miriam Sharon/Tel Aviv und Mary Beth Edelson/New York). Der zweite Teil der Präsentation beschreibt vergleichbare Konzepte kollektiver Zusammenarbeit für das Jahr 2004.

Suzanne Lacy
07.12., 20.00 Uhr
Die Künstlerin Suzanne Lacy, eine der Pionierinnen der feministischen Kunstbewegung an der amerikanischen Westcoast sowie Begründerin und Leiterin der ersten Performance-Workshops im Woman´s Building von Los Angeles, spricht über ihre Performances, Installationen und Videoarbeiten. Die in ihrer 30-jährigen Laufbahn als Künstlerin entstandenen Arbeiten thematisieren Gewalt gegen Frauen, Rassismus, sowie gesellschaftspolitische Aspekte der Jugendkultur und Fragen des Alterns.

Women Down The Pub
07.12., 21.30 Uhr
Die Künstlerinnen- und Aktivistinnengruppe Women Down The Pub ging aus einer Gruppierung junger Künstlerinnen, Kunststudentinnen und Kunsttheoretikerinnen in Kopenhagen im Jahr 1997 hervor. „Women Down The Pub“ verfolgt das Ziel, Gender bezogene und linguistische Machtsysteme zu analysieren und zu visualisieren. Im Vortrag werden einige der Projekte präsentiert und deren Ausgangssituation diskutiert.