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Einführung

14.03., 19.00 Uhr

Julien Duvivier, Henri Lepage,
La Machine à refaire la vie, 1924, 109 min

La Machine à refaire la vie ist einer der ersten Filme, die die Filmproduktion und -geschichte zum Gegenstand haben.
Er besteht aus folgenden Teilen:

— die Erfindung des Kinos
— die Etappen des Vorkriegskinos
— das moderne Kino
— die künstlerischen Tendenzen im
— zeitgenössischen Kino— die Herstellung eines Kinofilms

Das Séance-Programm wird durch eine Einführung der Gastkuratoren Eric de Bruyn und Sven Lütticken eröffnet. Im Anschluss zeigen sie exemplarisch La Machine à refaire la vie, einen der frühesten Kompilationsfilme. Mehrere Filmemacher, darunter etwa Jean Epstein, haben in den frühen 1920er-Jahren zu diesem neuen Genre Beiträge geleistet. Die meisten dieser Filme gelten heute als vermisst. Jean Tédesco (siehe die Séance am 31. März) war von La Machine à refaire la vie tief beeindruckt:
»... ungeachtet des schönen Glaubens, der diesen Film beseelt, verströmt er auch eine gewisse Melancholie. Führt man sich nämlich die ungeheure Entwicklung der Kinematografie einmal vor Augen, kann einen die Geschwindigkeit, in der diese zerbricht, nur beunruhigen. ... Heute darf man sich fragen, ob bestimmte Filmtypen oder Werke, die es wert sind, als beispielhaft zu gelten, ewig existieren werden.«