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Film 2012

fullframe zeigt gemeinsam mit dem mumok kino aktuelle Experimental- und Avantgardefilme, alle nach 2010 entstanden, in einem ca. 90-minütigen Programm.

Yael Bartana

Taste It! 28.11.2012

Der Abend beginnt mit zwei frühen dokumentarischen Videos von Yael Bartana, die ihre kritische Haltung zu alltäglichen Ritualen und Zeremonien der israelischen Bevölkerung zum Ausdruck bringen.

Das Video Vasarely Go Home untersucht ein doppeltes Ereignis, das am Samstag, den 18. Oktober 1969 stattfand.

Die kolonialen Geister treiben ihr Unwesen in Sprache und öffentlichen Bildwelten, sie haben sich in Landschaften eingenistet und spuken in der Theoriebildung.

Der Dokumentarfilm ist eine Filmgattung, die sich mit tatsächlichem Geschehen befasst. So steht es in Wikipedia, und mit tatsächlichem Geschehen ist wohl die Abgrenzung zur Fiktion gemeint.

Für mein Programm Gefährliche Zeiten* habe ich neben eigenen Arbeiten Videos und Filme zusammengestellt, die mich in den letzten Jahren inspiriert, überrascht oder beeinflusst haben.

Exkursion: Kino zeigt Arbeiten von KünstlerInnen, die das Bewegtbild meist in installativen Zusammenhängen verorten.

Reproduktion, Überblendung, Beschleunigung - dem Experimentalfilm haftet der Ruf an, die technischen Parameter von Linsenoptik, Kameralaufwerk oder Elektronik zu performen.

Es gibt mehrere Versionen von Europa von weitem. Eine Version ist ein Hörspiel. Eine weitere Version präsentiert sich als stummer Videofilm, der alltägliche Szenen aus Brüssel und anderen europäischen Städten zeigt.

In der Eingangsszene des Films Câncer begleitet die Stimme des Filmemachers Glauber Rocha eine stumme Kamerafahrt, die einer Versammlung von Intellektuellen im Museum of Modern Art von Rio de Janeiro folgt. Die Gruppe hatte sich getroffen, um über Kunst zu diskutieren - über «revolutionäre Kunst», wie versichert wird.

Im Mittelpunkt dieses Abends steht die Präsentation der Filmarbeit Turn Take Merge von Martin Beck. Turn Take Merge basiert auf einem Skript von 18 sogenannten «waypoints».

Zeitgenössische KünstlerInnen organisieren oft Filmvorführungen oder stellen Filmprogramme zusammen - sowohl in Kunsträumen als auch in Kinos und gerne in Verbindung mit ihren Ausstellungen.

Mit Filmen von Carola Dertnig, David Maljkoviæ, Anna Artaker, u.a.

Italienisches Nachkriegskino und eine chinesische New Town, die Architektur der Inka in Peru und die karge Landschaft der Galapagos-Inseln. Die im Rahmen dieses Premierenabends vorgestellten Arbeiten erlauben ebenso konzentrierte wie komplexe filmische Beobachtungen.

Heidrun Holzfeind porträtiert in Za Å»elaznÄ… BramÄ… (Hinter dem Eisernen Tor) die funktionalistische Architektur und ihre BewohnerInnen, ihre widersprüchliche Geschichte und ihre soziale Realität.

Josef Dabernigs neuer Film Hypercrisis spielt in einem ehemaligen Erholungsheim der sowjetischen Filmschaffenden im Südkaukasus. Wie bereits in seinen vorangegangenen Arbeiten dominieren Leerlauf, Warteschleifen und Blockaden.