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Constanze Ruhm

Mi, 09.11., 19.00 Uhr

Alexander Kluge, Abschied von gestern,
1966, 84 min
(Pause)
Jean-Luc Godard, Vivre sa vie, 1962, 85 min
Vorgestellt von Constanze Ruhm.

Do, 10.11., 19.00 Uhr

JEDES DING SPRICHT ZWEIMAL.

Eine gemeinsame Lesung von Caroline Peters (Schauspielerin) und Constanze Ruhm (Künstlerin). Special Guest: Dominic Oley (Schauspieler).

Mit Ausschnitten aus X Characters Re(HERS)al (2004), X NaNa / Subroutine (2004), X Love Scenes (2007), Crash Site / My_Never_Ending_Burial_Plot (2010) und Clips aus der noch unveröffentlichten Produktion Kalte Probe (Fertigstellung 2012).

INITIALEN/LEGENDEN/GENEALOGIEN/FUSSNOTEN: Uns trennt von gestern kein Abgrund, sondern die veränderte Lage.
Wie sich die Lage verändert hat - von Vivre sa vie über Abschied von gestern (aus dem dieses Zitat stammt) bis zu der Serie X Characters (2001-2010), in der die Figur der Nana verschiedene Variationen durchmacht -, ist hier das Thema: die Genealogie dieser Frauengestalt, ausgehend von Godards Paris, über die Post-Adenauer-Ära bis zum heutigen Berlin. Am Ende wird sie in My_Never_Ending_Burial_Plot von Irina Kastrinidis dargestellt, die zum Regisseur Frank Castorf in einem ähnlichen Verhältnis steht wie einst Anna Karina zu Godard, und doch ist das Verhältnis auch ganz anders, denn: Die Lage hat sich eben verändert.

Constanze Ruhm, * 1965 in Wien. Lebt in Wien und Berlin.
Ausstellungen (Auswahl): Mimetisme, Extra City,
Antwerpen (2008), Kino wie noch nie, Generali
Foundation (2006), X Subroutines, Kunsthalle Bern,
Bern (2004).