Ausstellungen 2011
Der Henkel Preisträger 2010 ist der in Polen lebende Maks Cieślak. Seine filmischen Arbeiten sind von hoher erzählerischer Dichte und Originalität.
Mit der Ausstellung Abstrakter Raum präsentiert das MUMOK seine Sammlung der Klassischen Moderne unter neuen Gesichtspunkten und in einem erweiterten Umfeld.
Direct Art
Wiener Aktionismus im internationalen Kontext 12.11.10–29.05.11 .
Die direkte Arbeit mit Körpern, Gegenständen und Substanzen der 'realen' Dingwelt — im Gegensatz zum Einsatz klassischer Materialien der bildenden Kunst zur Illusionierung oder Evokation von Inhalten — ist ab den späten 1950er Jahren ein Anliegen vieler Künstler weltweit.
Florian Pumhösl, dessen medienübergreifendes Werk in den vergangenen Jahren breite internationale Anerkennung fand, wird für das MUMOK eine Ausstellung mit neuen Arbeiten entwickeln.
Die in Berlin lebende Tacita Dean (* 1965 in Canterbury) beschäftigt sich mit geschichtlichen Prozessen und dem Reichtum an Geschichten, die eine aus der Zeit gefallene Vergangenheit im Heute evozieren kann
1969 riefen Eva Madelung (Mäzenin), Peter Nemetschek (Künstler/Fotograf) und Alfred Gulden (Schriftsteller/Filmer) als avantgardistisches Kollektiv in München den Aktionsraum 1 ins Leben.
Ende der 1960er Jahre entstand neben der Pop Art eine neue realistische Kunst, die mit den traditionellen Mitteln der Malerei den direkten Vergleich mit der Wirklichkeit des Films, des Fernsehens und der Fotografie suchte.
Nina Canell
To Let Stay Projecting As A Bit Of Branch On A Log By Not Chopping It Off 12.11.10–30.01.11
Die Installationen von Nina Canell (geboren 1979 in Växjö, Schweden, lebt und arbeitet in Berlin) können als Betrachtungen zu Wandelbarkeit, Ungewissheit und Unbestimmbarkeit gelesen werden.
Revolutionäre wissenschaftliche Erkenntnisse wie Albert Einsteins Relativitätstheorie oder Max Plancks Bestimmung des 'Quantums' formten am Beginn des 20. Jahrhunderts ein radikal neues Weltverständnis und beeinflussten die bildende Kunst maßgeblich.









