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Why Pictures Now

Fotografie, Film, Video heute 09.06.-01.10.2006

Eröffnung: 08.06.2006-19.00 Uhr

In der umfassendsten Ausstellung, die bislang im MUMOK
gezeigt wurde, bietet das Museum mit mehr als 200 Werken einen Überblick über wesentliche Positionen der zeitgenössischen Kunst in den Medien Fotografie, Film und Video.

Die Ausstellung gliedert sich in verschiedene Themenblöcke. Den Auftakt bilden Arbeiten von Thomas Struth und Josef Dabernig, die sich mit einer Analyse des Blicks und seinem Verhältnis zum medialen Bild auseinander setzen. Institutionskritische Werke - u.a. von Louise Lawler, deren Werk Why Pictures Now der Ausstellung ihren Titel gab - führen zur Beschäftigung mit architektonischen Raumkonzepten. Geografische, nationale und kulturelle Räume und ihre Grenzen thematisieren Arbeiten von David Goldblatt, Andrea Fraser, Emily Jacir u.a.

Mit den dokumentarischen und fiktionalen Potenzialen des fotografisch erzeugten Bildes und seiner Bedeutung für die Geschichtsbildung beschäftigen sich etwa Bernd und Hilla Bechers 'Archäologien' früher Industriebauten, Christopher Williams’ Untersuchungen der Produktions- und Rezeptionsbedingungen von Fotografie oder die aufwändigen Recherchen der Atlas Group zu Autobomben-Attentaten im Libanon. Die darin gestellten Fragen nach Möglichkeiten historischer Orientierung führen zu Arbeiten von Zineb Sedira, Sharon Lockhart und Zwelethu Mthethwa, die der individuellen und kollektiven Konstruktion von Identität nachgehen.

In einem weiteren Themenkomplex werden zentrale Beispiele inszenierter narrativer Fotografie gezeigt, darunter Werke von David Lamelas, Jeff Wall, Gülsün Karamustafa oder James Coleman. Der Modellcharakter des fotografischen Bildes - im metaphorischen wie wörtlichen Sinn - wird von Thomas Demand, Lois Renner u.a. herausgearbeitet. Im Gegensatz dazu bleiben Künstler wie Nan Goldin, Nobuyoshi Araki oder Leo Kandl mit ihren Darstellungen sozialer Szenen eher dem Dokumentarischen verpflichtet.

Seit 2002 hat das MUMOK im Bereich Fotografie und neue Medien einen Schwerpunkt gesetzt und mit mehr als 400 neu erworbenen Werken die Sammlung des Museums wesentlich erweitert. 

KünstlerInnen der Ausstellung
Jananne Al-Ani, Nobuyoshi Araki, Yto Barrada, Lothar Baumgarten, Bernd und Hilla Becher, Martin Beck, Richard Billingham, Sabine Bitter/Helmut Weber, Anna und Bernhard Blume, Zoulikha Bouabdellah, Pavel Braïla, Kaucyila Brooke, Tom Burr, James Coleman, Josef Dabernig, Destiny Deacon, Thomas Demand, Carola Dertnig, Elmgreen - Dragset, Omer Fast, Andrea Fraser, Seiichi Furuya, Rainer Ganahl, Gelatin, Shadi Ghadirian, Ghazel, David Goldblatt, Nan Goldin, Manfred Grübl, Andreas Gursky, Maria Hahnenkamp, Doug Hall, Matthias Herrmann, Candida Höfer, Stephan Huber, Emily Jacir, Leo Kandl, Gülsün Karamustafa, Klub Zwei, Mirjam Kuitenbrouwer, David Lamelas, Louise Lawler, Sharon Lockhart, Rashid Masharawi, Tracey Moffatt, Zwelethu Mthethwa, Roman Ondák, Mathias Poledna, Lisl Ponger, Florian Pumhösl, Alexandra Ranner, Lois Renner, Jeroen de Rijke/Willem de Rooij, Thomas Ruff, Constanze Ruhm, Jörg Sasse, Hans Schabus, Eva Schlegel, Zineb Sedira, Wang Qingsong, Ingeborg Strobl, Thomas Struth, Vivan Sundaram, The Atlas Group, Oktavian Trauttmansdroff, Bernhard VoÑ—ta, Jeff Wall, Christopher Williams, Manfred Willmann, Erwin Wurm, Jun Yang, Gregor Zivic

Kuratoren
Achim Hochdörfer, Christian Kravagna, Edelbert Köb, Matthias Michalka