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Redefining Action(ism)

Endspurt mit Trollerei, Facebook-Theater und einer Hommage an Marina Abramović


Seit 17. Juli 2015 betanzen zeitgenössische PerformerInnen die Ausstellung Mein Körper ist das Ereignis. Wiener Aktionismus und internationale Performance im mumok. Heute, Montag, 10. August 2015, bricht die letzte Woche der vierwöchigen Kooperation mit dem Festival ImPulsTanz an. Bis kommenden Freitag  stehen noch fünf Vorstellungen auf dem Programm, mit denen die eingeladenen KünstlerInnen auf die Aktivitäten der Wiener Aktionisten Günter Brus, Hermann Nitsch, Otto Muehl und Rudolf Schwarzkogler sowie verschiedener VertreterInnen der internationalen Performancekunst der 1960er- und 1970er-Jahre reagieren. Zweimal noch ist Ivo Dimchevs Facebook Theatre (10. und 13. August) zu sehen, in dem sich der Extremperformer von den Kommentaren seiner Fans und Friends fernsteuern lässt. Zak Ray gibt am11. August den mumok troll. In der Uraufführung von The Artist is Here lässt sich Antony Rizzi zum Abschluss der Reihe Redefining Action(ism) am 12. und 14. August ganz von seiner Obsession mit Marina Abramović treiben.

„Gerne könnte das Festival noch einmal vier Wochen dauern. Das Konzept, zeitgenössische Performance den historischen Positionen in unserer Ausstellung gegenüber zu stellen, hat überaus gut funktioniert", zieht Karola Kraus, Direktorin mumok, Bilanz über die erfolgreiche Zusammenarbeit. „Insgesamt werden wir bis Festivalende 30 Vorstellungen von 14 KünstlerInnen und KünstlerInnengruppen in unserer Sammlungspräsentation gezeigt haben.“

„Dass aufgrund der enormen Nachfrage allein 14 Zusatzvorstellungen nachträglich in den Spielplan aufgenommen werden mussten und wir dennoch permanent ausverkauft waren, zeugt davon, dass wir mit der Reihe den Nerv der Zeit getroffen haben“, zeigt sich auch Karl Regensburger, Intendant ImPulsTanz, begeistert vom gemeinsamen Projekt. 

Veröffentlicht

Montag, 10. August 2015