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Unterstufe

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Angebote zu den aktuellen Ausstellungen

Plakativ?

Workshop: 2 oder 3 Stunden 
In der Ausstellung WOMAN. FEMINISTISCHE AVANTGARDE DER 1970ER-JAHRE aus der SAMMLUNG VERBUND

In den 1970er-Jahren haben viele Künstlerinnen die Fotografie und die Zeichnung der Malerei vorgezogen. Grund dafür war die stark männliche Prägung der Malerei innerhalb der Kunstgeschichte. Mittels performativer Kunst und Fotografie erneuerten sie den Blick auf die Welt und ihr eigenes Abbild in ihr. Vieles hat sich seither verändert und wir fragen nach dem aktuellen Umgang mit den Medien, der Kunst und der Kunstgeschichte. Im Workshop wollen wir diese Fragen weiterspinnen. Wir übermalen, überzeichnen und transformieren nach dem Ausstellungsbesuch Fotos, Selfies und Plakate.

Lustig bis todernst: widerständige Großmütter

Kunstgespräch: 1,5 oder 2 Stunden
In der Ausstellung WOMAN. FEMINISTISCHE AVANTGARDE DER 1970ER-JAHRE aus der SAMMLUNG VERBUND

In diesem Kunstgespräch wollen wir die Werke selbst interviewen, um Biografien des Widerstands zu entwerfen. Wogegen haben sich die Künstlerinnen, die heute das Alter der Groß- oder sogar Urgroßmütter der Schüler_innen haben, aufgelehnt? Was hat sie bewegt? Was davon ist mit Humor zu sehen und welche Themen waren für sie zentral? Wir lassen die Werke sprechen, indem wir ihnen unsere Stimme leihen.

Eldorado

Workshop: 2 oder 3 Stunden
In der Ausstellung Martin Beck. rumors and murmurs

Unsere Handys liefern uns permanent neue Traumwelten. Ob echt oder fake sei dahingestellt. Inszenierung, Display und Wahrnehmung spielen auch in den Ausstellungen von Martin Beck eine wichtige Rolle. Bei einem gemeinsamen Besuch werden diese Themen genauer besprochen, und im Atelier bauen die Schüler_innen Kulissen für ihre eigenen perfekten Fake-Inszenierungen. Handys mitnehmen nicht vergessen.
 

Museumsmaschine

Kunstgespräch: 1,5 oder 2 Stunden
In der Ausstellung Martin Beck. rumors and murmurs

Im Kunstgespräch blicken wir ins Räderwerk eines Kunstmuseums. Wie funktioniert dieses Haus des Sammelns, Bewahrens und Zeigens? Die Schüler_innen untersuchen die Rollen der Beteiligten und loten die Funktionen der unterschiedlichen Akteur_innen aus: Künstler_in, Kurator_in, Kritiker_in … und Du?

Stoff geben

Workshop: 3 Stunden
In der Ausstellung Oh… Jakob Lena Knebl und die mumok Samlung

Die Ausstellung bietet genug Stoff zu diskutieren. Nach einem gemeinsamen Rundgang haben die Schüler_innen die Möglichkeit, Gesehenes undGesprochenes im Atelier beim praktischen Arbeiten zu reflektieren, es zu verdauen und ihre Gedanken weiterzuentwickeln. Es entstehen gewagte, unbestimmte Gebilde.

Wilde Mischung

Kunstgespräch: 1,5 oder 2 Stunden
In der Ausstellung Oh… Jakob Lena Knebl und die mumok Samlung

In der Ausstellung wechseln die Felder Kunst, Design und Mode beständig ihre Positionen. Manches kennt man aus dem Möbelkaufhaus, anderes aus Museen oder aus dem Internet. Einige Kunstwerke sind nur im Spiegel wahrnehmbar. Berührt werden dabei Identitätskonstruktionen, Geschlechtervorstellungen, Selbstdarstellung in Social Media und Körperverständnis – Themen, die Kinder und Jugendliche in ihrem sozialen Alltag immer wieder herausfordern und uns im Ethikunterricht und in der politischen und sexuellen Bildung beschäftigen. Die Ausstellung ist daher gut und innovativ mit diesen Fächern und Lehrinhalten verknüpfbar.
 

Kunst und …

Ausstellungsübergreifende Angebote

Kunst und Musik

Workshop: 2 oder 3 Stunden

Wie klingt die Farbe Gelb, welche Instrumente hören sich rot an, und welche Töne gibt ein Kunstwerk von sich? In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit der Verbindung zwischen Kunst und Musik. Die Kunstwerke unserer Sammlung sowie verschiedene Instrumente und deren Klänge inspirieren uns.

Wir erfinden Klanggeschichten, komponieren Musikstücke und malen Bilder zu Musik. Für Schulen mit mehrsprachigen Klassen besonders geeignet!

Kunst und Mathematik

Workshop: 2 Stunden

Verzählt? Multiplikation, Division, Addition oder Subtraktion. Was kann man davon in Kunstwerken finden? Wo halten sich Zahlen versteckt oder wozu lassen sich Rechnungen erstellen? Aber Vorsicht, liebe Lehrer_innen: In der Kunst  ist erlaubt, was in der Schule nicht geht! Hier ist nicht immer alles richtig oder falsch. Im Atelier wird künstlerisch mit Formen und Zahlen jongliert!

Kunst und Sprache

Kunstgespräch: 1,5 oder 2 Stunden

Wer spricht Französisch, Türkisch, Polnisch, Bosnisch, Kroatisch, Serbisch, Englisch oder eine andere Sprache? Welches Vokabular kann in Zusammenhang mit moderner Kunst verwendet werden? Was verraten Schriftbild und Wortklang über den Wortsinn?

Die Vielfalt an Sprachen, die heute an Schulen zu finden ist, wird als Potenzial wahrgenommen. Das Angebot fördert die Freude und das Bewusstsein für das Lernen verschiedener Sprachen und zeigt Lehrenden und Lernenden die speziellen Möglichkeiten, die sich aus der Kunstbetrachtung ergeben. Für Schulen mit mehrsprachigen Klassen besonders geeignet!

Kunst und Körper

Kunstgespräch: 1,5 oder 2 Stunden

In diesem Kunstgespräch steht das körperliche Tun im Mittelpunkt. Kunstwerke werden nachgestellt und nachempfunden. Wir verleihen ihnen Bewegung und Stimme, erstellen Wortcollagen, erfinden Geschichten und improvisieren kleine Theaterstücke oder Performances.

Die gefundenen Gesten und Bewegungen stehen als unmittelbarer und gleichwertiger Kommentar zum gesprochenen Wort. So bieten sich Möglichkeiten eines direkten Zugangs zu den Kunstwerken auf einer neuen Kommunikationsebene.
Ganz nach dem Motto: A little less conversation, a little more action! Für Schulen mit mehrsprachigen Klassen besonders geeignet!

Meine Karte durch die Ausstellung

Workshop: 2 oder 3 Stunden

Keine Angst, jede_r kann eine Karte zeichnen, es reicht ein X zum Markieren. Der Workshop besteht aus Gesprächen über Kunstwerke und einem praktischen Teil im Atelier, bei dem alle eine eigene Wegekarte des Ausstellungsbesuchs zeichnen. Dabei entwickeln sie individuelle Lösungen und Ausdrucksformen und verarbeiten ihre Eindrücke und Erfahrungen mit den Kunstwerken. Gefördert werden ein offener Kunstzugang, Orientierungsvermögen, das Entwickeln von Lösungsmöglichkeiten, die Wahrnehmung der eigenen Fähigkeiten und die der anderen und ein wertschätzender Austausch darüber. Auf Wunsch kann der Workshop im mumok mit einem zweiten Teil in der Schule kombiniert werden – vom Keller bis zum Dachboden.

Aktuelle Ausstellungen