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Laura Mulvey

Feminismus und / im Kino

Dienstag, 05. April 2016

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Filmtheoretikerin und Filmemacherin Laura Mulvey gestaltet am 20. und 21. April 2016 Programm im mumok kino 

Laura Mulvey übte mit ihrem Essay Visual Pleasure and Narrative Cinema großen Einfluss auf die zeitgenössische Filmtheorie aus. Mit ihrem feministisch-psychoanalytischen Ansatz zur Interpretation von frühen Hollywoodspielfilmen wurde sie zur Leitfigur einer neuen Bewegung, die versuchte, die vorherrschenden patriarchalen Strukturen und das damit verbundene Bild der Frau im Film aufzuzeigen und zu kritisieren. Bis heute trägt sie maßgeblich zur neueren Filmtheorie bei, u. a. mit Death Twenty-four Times a Second: Stillness and the Moving Image (2005). 

Am Mittwoch, 20. und Donnerstag, 21. April 2016, jeweils ab 19 Uhr, stellt Laura Mulvey die von ihr gestalteten Programme Feminismus und/im Kino (½) im mumok kino vor. 

Am ersten Abend zeigt sie die an ihrer eigenen Theorie geschulten und gemeinsam mit Peter Wollen gedrehten Filme Riddles of the Sphinx (1978) und AMY! (1980). Am Folgetag präsentiert die in London tätige Professorin für Film- und Medienwissenschaft die Kurzfilme Saute ma ville (1968) und La Chambre (1972) von Chantal Akerman und Un’ora sola ti vorrei (2002) von Alina Marazzi.