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Konstruktion_Reflexion

Aus der Sammlung Gertraud & Dieter Bogner im mumok

Donnerstag, 24. November 2016

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2007 übergaben Gertraud und Dieter Bogner dem mumok ihre Sammlung als Geschenk – „ohne Wenn und Aber“. Mit mehr als 100 Bildern, Skulpturen und Objekten sowie 300 Zeichnungen, Gouachen, Druckgrafiken, Autografen, Künstler_innenbüchern und Archivalien handelt es sich um die bisher größte zusammenhängende Donation an das Museum. Seither wird dieser Sammlungskomplex von dem Wiener Sammlerpaar laufend ergänzt. Auf Einladung des mumok entwickeln Gertraud und Dieter Bogner, aus diesem Fundus schöpfend, unter dem Titel Konstruktion_Reflexion eine Ausstellung, die ab 25. November einen nach Themenfeldern geordneten Blick auf die Sammlung wirft.

„Es ist bekannt, dass die staatlichen Budgets allein längst nicht mehr ausreichen, um die Sammlung aktiv zu erweitern. Der bedingungslose Einsatz für die Kunst, wie jener des Ehepaars Bogner, ist einmalig. Mit der Schenkung an das mumok haben sie einen wichtigen Beitrag zur Schärfung unseres Profils geleistet. Die Sammlungspräsentationen der letzten Jahre im mumok haben gezeigt, dass ihre Werke eine bedeutende Bereicherung unseres Bestands konstruktiver konkreter und konzeptueller Kunst sind. Nachdem wir 2012 bereits eine ausführliche Darstellung der zahlreichen Arbeiten internationaler Künstler_innen publiziert haben, leistet die von Gertraud und Dieter Bogner kuratierte Ausstellung nun einen weiteren, bedeutenden Beitrag zur Aufarbeitung der Kunstgeschichte der letzten 50 Jahre“, erläutert Direktorin Karola Kraus die Neuaufstellung.

„Mit dem mumok haben wir einen idealen Partner gefunden“, so Gertraud und Dieter Bogner. „Die von uns gestifteten Werke passen nicht nur inhaltlich perfekt zur Gesamtausrichtung des Hauses. Wir sind uns darüber hinaus auch sicher, dass hier die besten Voraussetzungen für eine optimale wissenschaftliche Aufarbeitung und Sicherung im Sinne höchster musealer Standards gewährleistet sind. Für die Eingangsebene des Hauses haben wir eine Auswahl getroffen, die zeigen wird, dass Inhalt und Form untrennbar miteinander verbundene Kategorien sind,“ zeigen sich die Kurator_innen gewiss.