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OHO Land Art plus 50 Jahre

Vortrag von Marko Pogačnik, UNESCO Artist for Peace


Donnerstag, 16. November 2017, 19:00
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Foto: Marko Pogačnik

Mit ihren naturbezogenen Arbeiten brachte die slowenische Künstler_innengruppe OHO (1965–1971) innerhalb der kommunistischen Machtsphäre Nonkonformität und Autonomie gegenüber der offiziellen Kunstpolitik zum Ausdruck. Mit ihren zahlreichen Projekten in und mit der Natur leistete die Gruppe einen eigenständigen Beitrag zur Neoavantgarde der 1960/70er-Jahre. Die aus OHO hervorgegangene Šempas-Familie – ein Künstler_innenkollektiv in Šempas, Slowenien, das bis etwa 1979 existierte – führte die naturbezogene und antimaterialistische Haltung in ihrem Alltagsleben fort. In einem Vortrag anlässlich der mumok Ausstellung Naturgeschichten. Spuren des Politischen erzählt Marko Pogačnik, Künstler und Mitbegründer von OHO und der Šempas-Familie, über die damaligen Zielsetzungen sowie über die Zukunft seiner Werkstätten, die auf Erdheilung und Lithopunktur, einer von ihm eigens entwickelten Methode der Erdakupunktur, spezialisiert sind.

 

  • In Kooperation mit
Teilnahme frei im Rahmen der Vienna Art Week

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