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David Lieske

Platoon (RL-X)


Donnerstag, 12. Februar 2015 bis Sonntag, 14. Juni 2015
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Von Februar bis Juni 2015 zeigte das mumok eine Einzelausstellung des deutschen Künstlers David Lieske (*1979 in Hamburg). Unter dem Titel Platoon (RL-X) wurde der enge Nexus zwischen Legende und Werk, zwischen Person und Produkt des Künstlers verhandelt. Dass Künstler und Werk in einem Spannungsverhältnis zueinander stehen, dass mehr noch der Übergang von Leben und Werk heute fließend erscheint, war die zentrale Prämisse dieser Ausstellung. In ihrem Zentrum stand das Buch I tried to make this work  – Lieskes Autobiografie, in der sein Leben auch im Sinne einer retrospektiven Verklärung erzählt wird. Basierend auf mehrwöchigen Gesprächen, wurde es von dem Schriftsteller Ingo Niermann aufgezeichnet und von Michael Ladner ins Englische übersetzt. In einer Auflage von 300 Exemplaren wurde der Band in der Ausstellung präsentiert. Unter erhöhten Sicherheitsbedingungen konnte diese autobiografische Skizze ausschließlich vor Ort eingesehen werden, was ihre spezifische Auftrags-und Produktionsbedingung ebenso in Erinnerung rief wie ihre Anbindung an eine ortsspezifische Situation. 

Im Zuge seiner Lebensbeschreibung offenbarte sich auch das soziale Netzwerk, innerhalb dessen Lieske als Labelmitbegründer von Dial Records, als Künstler und als Betreiber der Mathew Gallery agiert. Aus diesem erweiterten Freundeskreis lud er die von seiner Galerie vertretene Villa Design Group ein, parallel zu seiner Personale eine architektonische Intervention in der Ausstellung Ludwig Goes Pop zu realisieren. 


Kuratiert von Barbara Rüdiger

Begleitprogramm