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Cécile B. Evans

AMOS‘ WORLD: Episode One


Die amerikanisch-belgische Künstlerin Cécile B. Evans untersucht in ihren Arbeiten die Bedeutung und Rolle von Emotionen in gegenwärtigen Gesellschaften und rückt die stetig steigende Abhängigkeit von Technologien auf unsere Gefühle und Handlungen in den Blick. In ihrer Einzelausstellung präsentiert die Künstlerin eine Rekonfiguration von AMOS’ WORLD: Episode One, einer auf drei Folgen angelegten Fernsehserie. Episode Two ist zurzeit in Arbeit.

Die Fernsehserie AMOS’ WORLD spielt in einem progressiven Wohnprojekt, für das sich Evans von berühmten brutalistischen Wohnkomplexen inspirieren ließ, etwa von Le Corbusiers Unités d’Habitation in Marseille, Berlin oder Nantes-Rezé (1952—57), Alison und Peter Smithsons Robin Hood Gardens in London (1972) oder Moshe Safdies Habitat 67 in Montreal (1967). Derartige Projekte traten mit dem Anspruch an, individuell wie kommunal perfekt auf das kapitalistische Zeitalter zugeschnittene Modelle des Zusammenlebens zu liefern – und scheiterten fast immer: Denn Menschen verhalten sich häufig nicht den Vorstellungen von Architekten entsprechend.

Zur Ausstellung ist eine exklusive Edition von Cécile B. Evans erhältlich.

Kuratiert von Marianne Dobner

 

Veröffentlicht

Dienstag, 20. Februar 2018